GTD - Getting Things Done
Getting Things Done (Die Dinge geregelt bekommen) ist ein von dem Berater David Allen entwickeltes System zur Selbstorganisation, das unter Managern und Selbständigen zunehmend beliebt ist. GTD, so die gebräuchliche Bezeichnung für dieses System, soll ein stressfreies, effizientes Arbeiten auch unter dauerhafter Höchstbelastung ermöglichen.
Die Grundidee ist simpel: Jede eingehende Aufgabe, von der leicht zu erledigenden Pflicht bis zu anspruchsvollen Langzeit-Projekten, wird konsequent schriftlich erfasst und in einem „Posteingang“ abgelegt (beispielsweise in einem Notizbuch, in einem Korb auf dem Schreibtisch oder in einem Computer-Programm). Die schriftliche Fixierung soll den Kopf entlasten und dem Gefühl der permanenten Überforderung vorbeugen, mit dem viele Menschen sich in ihren täglichen Aufgaben verzetteln.
GTD regelt dann entsprechend eines logischen Regelwerks die nächsten Schritte, mit denen die eingehenden Aufgaben bearbeitet werden. Jede Aufgabe, die nicht sofort erledigt oder delegiert werden kann, wird bestimmten Kontextlisten und Kategorien zugeordnet und mit Terminen versehen. Arbeiten, die mehrere Schritte benötigen, werden als Projekte definiert. Bei disziplinierter Anwendung dieses Systems hat man sein Arbeitspensum besser im Griff.
Der gewissermaßen buchhalterische Ansatz von GTD verlangt zunächst eine längere Einarbeitungszeit, soll aber gerade durch seine logische Struktur die täglichen Pflichten und die auf lange Sicht angelegten Planungen erleichtern. Zeitmanagement und Arbeitsorganisation werden damit zu einer mechanisch absolvierten Gewohnheit. Bei der Anwendung helfen mittlerweile auch Dutzende von Computer- und Handheld-Programmen, die das Organisieren nach dem GTD-Prinzip unterstützen.
Links:
Deutsche Einführung: http://imgriff.com/serien/gtd-grundlagen/
GTD-Software: http://www.priacta.com/Articles/Comparison_of_GTD_Software.php
Varianten
- GTD - Getting Things Done

