Standpunkt
Für eine höhere Transparenz
Ein jeder von uns kennt ihn, den Beipackzettel. Doch was wir mit Blick auf „Risiken und Nebenwirkungen“ eher mit Medikamenten verbanden, wird es künftig auch im Bankgeschäft, genauer beim Wertpapierkauf, geben. Ende Februar hat der Bankenverband in enger Zusammenarbeit mit den Mitgliedsinstituten ein Muster für ein Informationsblatt für Anlageprodukte vorgestellt, das es dem Kunden ermöglichen soll, auf einen Blick zu erkennen, wie das jeweilige Produkt funktioniert, aber auch welche Kosten und etwaigen Risiken mit ihm verbunden sind.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Von unliebsamen Überraschungen
Der Jahreswechsel 2010 brachte für viele deutsche Debit- und Kreditkarteninhaber eine unangenehme Überraschung. Etwa ein Viertel der 120 Millionen Karten funktionierte im In- und Ausland nicht mehr wie gewohnt. Kein schönes Gefühl, wenn man an der Kasse im Supermarkt steht, am Lift die Skikarte begleichen oder seine Rechnung im Restaurant mit Karte zahlen möchte. Diesen Moment der Peinlichkeit kennt ein jeder, dessen Karte schon einmal gestreikt hat.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Selbst verpflichtet zu Maß und Mitte
Mit einer Schimpftirade, so war zu lesen, habe der amerikanische Präsident Barack Obama Mitte Dezember auf Pläne von US-Banken reagiert, trotz Finanzmarktkrise wieder Boni in Millionenhöhe auszahlen zu wollen. Er habe nicht für das Präsidentenamt kandidiert, „um einem Haufen Bonzen an der Wall Street zu helfen“, kommentierte Obama unmissverständlich die Entwicklungen in New York. Gleichwohl lehnte der amerikanische Präsident im gleichen Atemzug die von der britischen und französischen Regierung befürwortete Sondersteuer auf Banker-Boni ab.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
2010: von der Stabilisierung zur Krisenbewältigung?
Ende vergangenen Jahres warnte der Chef des Internationalen Währungsfonds Dominique Strauss-Kahn, dass es noch zu früh sei, das Löschwasser aufzuwischen, bzw. dass die Zeit noch nicht gekommen sei, sich um die Schäden zu kümmern, die das Wasser beim Löschen des globalen Flächenbrandes an den Finanzmärkten angerichtet habe. Denn nach wie vor ist die Finanzmarktkrise noch nicht überwunden.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Zuversicht trotz Krise
Es ist erfreulich wie bemerkenswert: Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat sich in der persönlichen Lebenssituation und im allgemeinen Befinden der Deutschen noch nicht im größeren Ausmaß niedergeschlagen.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Gute Nachrichten aus der Bankenwelt
In Zeiten einer Finanz- und Wirtschaftskrise werden die Schlagzeilen in aller Regel von schlechten Nachrichten dominiert. Und so ist fast untergegangen, dass das Ausbildungsplatzangebot in der Gesamtwirtschaft sich trotz der schwierigen Lage auf einem hohen Niveau stabilisiert hat.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Zu Beginn der neuen Wahlperiode
Die wirtschaftspolitischen Herausforderungen in der kommenden Legislaturperiode sind immens. Und deshalb erwartet die Sieger der Bundestagswahl am 27. September wahrlich eine Herkulesaufgabe: Sie müssen die akuten Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise bewältigen, die Binnennachfrage hierzulande stärken, die sozialen Sicherungssysteme stabilisieren und nicht zuletzt die internationale Wettbewerbsfähigkeit sichern. Und dies alles trotz erheblich enger werdender finanzieller Spielräume.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Kein Rückfall in alte Zeiten
Für das erste Quartal 2009 konnten einige Banken in Deutschland wie andernorts erfreulich gute Ergebnisse ausweisen. In Teilen der Öffentlichkeit, vor allem aber bei dem einen oder anderen Politiker, hat dies in durchaus populistischer Weise Kritik ausgelöst: Die Banken hätten aus den Fehlern der Vergangenheit nichts gelernt und verdienten, indirekt, nun an der staatlichen Unterstützung des Bankensystems. In Deutschland zielten diese Einwände im Besonderen auf das Ergebnis der Deutschen Bank. Seriös ist eine solche Kritik freilich mitnichten.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Orientierungshilfen
Gut ein Jahr ist es her, dass die damals viertgrößte amerikanische Investmentbank Lehman Brothers nach milliardenschweren Verlusten Gläubigerschutz beantragen musste und die Regierung Bush entschied, das Institut nicht vor einer Insolvenz zu retten.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Der Mythos lebt - leider!
Der Mythos lebt - leider, möchte man ergänzen. Unverändert halten die Deutschen Wahlen zum Europäischen Parlament für einen Urnengang zweiter Ordnung. Dementsprechend lag die Wahlbeteiligung hierzulande bei lediglich 43,3 Prozent. Dennoch - so zumindest das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Bankenverbandes - sind die Deutschen gute Europäer, wenngleich mit wenig Interesse an europäischer Politik.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Krise - Gefahr und Chance zugleich
Weltweit klingen die Meldungen zur wirtschaftlichen Lage beunruhigend: In Deutschland brach im Januar der Export um 20,7 % gegenüber dem Vorjahr ein - so stark wie seit 1993 nicht mehr; die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten stieg auf den höchsten Stand seit einem Vierteljahrhundert, und der japanische Nikkei-Index lag Anfang März so niedrig wie zuletzt 1982.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Im Kreuzfeuer der Kritik
„Pyromanen“, „Gangster“, „Zocker“, „Halbstarke“ - mit diesen wenig ehrenhaften Bezeichnungen wurden in den letzten Monaten öffentlich Vorstände deutscher Unternehmen, vornehmlich Banken, hier und da tituliert. Sicher haben Manager Fehler begangen, ja, auch unternehmerische Fehlentscheidungen getroffen; und ebenso unbestritten haben manche hohe Abfindungen beziehungsweise Bonuszahlungen erhalten, die auch unabhängig vom unternehmerischen Erfolg ausgezahlt wurden.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Gefühlter Zustand
In diesen Wochen war immer wieder von einer Kreditklemme in Deutschland zu hören oder zu lesen. Die Kreditwirtschaft - so der Vorwurf - verhalte sich allzu zögerlich bei der Kreditvergabe.
Inge Niebergall
[mehr lesen]
Standpunkt
Rückbesinnung auf Grundprinzipien
Wir leben in wahrhaft historischen Zeiten – wirtschaftlich wie politisch. Eine in ihrem Ausmaß unfassbare globale Krise der Finanzmärkte galt es möglichst rasch unter Kontrolle zu bekommen.
Inge Niebergall
[mehr lesen]

