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Sal. Oppenheim jr. & Cie.

Angekommen in Europa

Das Bankhaus Sal. Oppenheim ist für seine lange Tradition am Standort Köln bekannt. Doch die Bankiersfamilie war auch schon immer weit über die deutschen Grenzen hinaus aktiv. Eine Tradition, die man in den vergangenen Jahren verstärkt verfolgt hat. Mit der Verlagerung des Konzernsitzes nach Luxemburg tat die Bank im vergangenen Jahr einen bedeutenden Schritt - um weiter offensiv im Ausland zu wachsen. Die Internationalisierung folgt dabei zwei Stoßrichtungen, die sich konsequent am Kundennutzen orientieren: die Internationalisierung des Know-hows und die Internationalisierung der Märkte.

Vor gut einem Jahr rauschte es durch die deutsche Wirtschaftspresse, zwar nicht gewaltig, aber dennoch vernehmlich. „Sal.
Oppenheim verlegt Hauptsitz nach Luxemburg“ und „Sal. Oppenheim wandert aus“ titelten die Blätter. Tatsächlich steuern wir unseren Konzern seit dem 1. Juli 2007 von Luxemburg aus. Dass wir mit diesem innovativen Schritt - Sal. Oppenheim war immerhin der erste internationale Konzern, der unter die Aufsicht der luxemburgischen Finanzaufsicht CSSF fällt - mit unserer Tradition und der tiefen Verbundenheit zum Standort Deutschland gebrochen haben könnten, mutmaßte damals niemand. Es hätte auch nicht gestimmt. Im Gegenteil, viele Journalisten, Branchenexperten und Kommentatoren erkannten wie wir den folgerichtigen Schritt, den unser Haus da ging. Denn der Bankplatz Luxemburg bietet uns ideale Bedingungen für unsere seit Jahren vorangetriebene Wachstums- und Internationalisierungsstrategie.

Hohe Professionalität und Flexibilität des Finanzplatzes überzeugt
Gleichwohl war es ein bedeutender Gang für unser Bankhaus. Denn 219 Jahre Unternehmens- und Unternehmergeschichte am und vom Standort Deutschland aus haben uns zu dem gemacht, was wir heute sind: die größte unabhängige Privatbankgruppe Europas.

Bei aller Verbundenheit darf man dennoch nicht vergessen, dass Sal. Oppenheim von jeher auch ein international sehr aktives Unternehmen war. Schon seit seiner Gründung beschäftigte sich das Haus mit der Finanzierung des grenzüberschreitenden Warenhandels. Sowohl Salomon als auch seine Söhne Simon und Abraham erkannten früh die Zeichen der Zeit und engagierten sich als Geldgeber in der aufkeimenden europäischen Industrialisierung. Sie beteiligten sich an Dampfschifffahrtsunternehmen, gründeten Bankhäuser in Amsterdam und Paris, finanzierten den russischen und chinesischen Eisenbahnbau und warben belgisches und französisches Kapital für die Montanindustrie ein. Dieses internationale Engagement behielten wir auch in den nachfolgenden Generationen bei und sind seitdem an gut 30 Standorten mit Dependancen, Beteiligungen und Kooperationen in der Welt vertreten.

Auch unsere enge Beziehung zum Standort Luxemburg hat schon Tradition. 1856 empfahl sich die Bank als Partner für die luxemburgische Regierung, die sich zur Finanzierung ihres Eisenbahnbaus und der Erschließung ihrer reichen Erzvorkommen eine eigene Bank wünschte. Auf ihre Bitte hin gründeten Abraham Oppenheim, Gustav Mevissen und Raphael Erlanger die erste große Bank des Großherzogtums: die Banque International à Luxembourg. Fast hundert Jahre, bis 1944, währte diese Verbundenheit zwischen unserem Haus und der Luxemburger Bank.

Die Modernität und Internationalität dieses Finanzplatzes, die uns damals schon beeindruckte, hat uns letztlich dazu bewogen, im vergangenen Jahr die Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A. als Holding zu gründen und unseren Konzernsitz zu verlegen, um zukünftige Wachstumschancen im Ausland voll ausschöpfen zu können.

Wir haben an unserem neuen Stammsitz einen sehr herzlichen Empfang erfahren, und die ausgesprochen professionelle Begleitung durch das luxemburgische Justiz- und Finanzministerium und die CSSF spiegeln die Bedeutung wider, die diesem Sektor in Luxemburg beigemessen wird. Sal. Oppenheim profitiert von der hohen Professionalität des Finanzplatzes, die sich auszeichnet durch schnelle Entscheidungen und einen konstruktiven Umgang miteinander.

its0708_01dDie Reputation unseres Hauses unter unseren Kunden hat durch die Verlegung des Konzernsitzes nicht gelitten - ganz im Gegenteil. Über den Bankplatz Luxemburg gewinnen wir Kunden, die wir von Deutschland aus nicht erreicht hätten. Deutsche wie internationale Kunden, die auf äußerste Diskretion bedacht sind, schätzen die verlässlichen Strukturen, die fortschrittliche Gesetzgebung und das Tempo, mit dem Innovationen umgesetzt werden können. Im vergangenen Jahr konnten wir das betreute Vermögen deutlich über alle Standorte im In- und Ausland von 138 auf über 150 Mrd € steigern.

Eine Doppelstrategie fahren
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Sal. Oppenheim innerhalb der nächsten zehn Jahre weiter als eine der größten internationalen Privatbanken zu etablieren. In Europa spielen wir ja mit einigen renommierten Häusern bereits in der Spitzenliga. Während wir derzeit noch zwei Drittel unserer Erträge im Inland erwirtschaften, soll mittelfristig die Hälfte aus unserem internationalen Geschäft stammen.

Dieses Ziel werden wir durch ein überproportionales Wachstum im Auslandsgeschäft realisieren, ohne dabei aber unser Engagement in Deutschland zu drosseln. Denn gerade die Betreuung von vermögenden Kunden ist ein sehr lokal geprägtes Geschäft. Eine langfristige Bindung und eine maximale Kundenzufriedenheit erreicht man nur mit Nähe und Integrität. So haben wir zum Beispiel im vergangenen Jahr unsere Niederlassungen in Hamburg und Düsseldorf neu aufgestellt und personell verstärkt. Allein 200 unserer 400 neuen Mitarbeiter sind in Deutschland eingesetzt, und wir investieren gerade große Summen in den Ausbau unserer Standorte in Frankfurt und Köln.

Beim Thema Zukäufe und Kooperationen schauen wir uns dagegen zurzeit ausschließlich international um und prüfen mit Interesse, was auf dem Privatbankenmarkt zu uns passen würde. Der Finanzplatz Luxemburg erleichtert uns diese Expansion sehr.

Dabei betrachten wir unsere seit Jahren kontinuierliche Internationalisierung nicht als reinen Selbstzweck. Es ist unsere Antwort auf die sich wandelnde Bankenlandschaft und die Regeln, die die globalisierten Finanzmärkte vorgeben. Denn im durch starken Wettbewerb geprägten Umfeld ist Stillstand keine Alternative. Eine nur auf Deutschland fokussierte Bank kann im Investment Banking auf Dauer nicht bestehen. Und wenn wir unseren Kunden - hierzulande wie im Ausland - in der Vermögensverwaltung Zugang zu internationalen Finanzprodukten bieten und sie in andere Länder begleiten wollen, müssen wir uns entsprechend positionieren.

Darüber hinaus empfehlen wir uns durch unsere erweiterte Präsenz natürlich auch neuen Kunden und Partnern. Dass beispielsweise nach der aktuellsten Cap Gemini-Studie die Zahl der Millionäre in Deutschland im Jahr 2006 nur um 0,9% gestiegen ist, während es weltweit 6,5% waren, muss einem zu denken geben. Aus diesem Grund verfolgen wir in den kommenden Jahren eine Doppelstrategie: Wir bauen unser Engagement in Deutschland aus und verstärken parallel unsere internationalen Aktivitäten. Deshalb war auch 2007 für uns ein Jahr des Fortschritts, ein Jahr des Erfolgs, der Entwicklung und des Wachstums - national wie international.

Das bemerkenswerte Geschäftsjahr 2007 hat unsere Bankengruppe gut gemeistert. Die strategische Positionierung als integrierte Vermögensverwaltungsund Investmentbank hat sich gerade in diesen turbulenten Zeiten als richtig erwiesen. Dank unserer konservativen Risikopolitik und unseres erfolgreichen Risikomanagements haben uns die Verwerfungen an den Kapitalmärkten nur am Rande berührt. So konnten wir das Vorsteuerergebnis des Gesamtkonzerns auf 333 Mio € (+ 7,8%) steigern und berichten somit über das erfolgreichste Jahr in der 219-jährigen Geschichte unseres Familienunternehmens. Auch in den kommenden Jahren wollen wir durch organisches Wachstum und zielgerichtete Akquisition die sich uns bietenden Möglichkeiten nutzen.

Mit Augenmaß expandieren
infografik 2Unsere Expansionsstrategie verfolgen wir dabei nicht allein mit dem Nachdenken über neue Standorte und Partner. Wir legen unser Augenmerk auch auf die weltweite Expertise unserer Mitarbeiter sowie auf den Ausbau unseres auf internationale Märkte und Kunden ausgerichteten Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Nur mit einem solchen Dreiklang wird man langfristig Kunden und Partner überzeugen und sich vom Wettbewerb abheben können.

Als Sal. Oppenheim im vergangenen Jahr seine Umzugspläne bekannt gab, wurde in der Presse des Öfteren gemutmaßt, dass wir nun einen großen Coup, einen spektakulären Zukauf planen könnten. Doch das entspricht nicht unserer Grundmaxime, mit der unser Haus schon seit Jahrhunderten international erfolgreich agiert. Wir setzen im Interesse unserer Kundschaft auf stetiges, maßvolles und vor allem nachhaltiges Wachstum - bei kalkulierbarem Risiko.

Nicht zuletzt wegen dieser langfristigen Ausrichtung - dem Denken in Generationen - leisten wir uns den Luxus eines langen Atems. Ein Projekt, ein Standort erhält die Zeit zu reifen. So formen wir statt mit einer Eroberungsstrategie imposanten Ausmaßes unser Auslandsprofil lieber mit unternehmerischem Fingerspitzengefühl. Und können dabei auf verschiedenste Weisen wachsen: über die Gründung oder den Ausbau eigener Repräsentanzen oder Niederlassungen, über Kooperationen mit renommierten Partnern, Joint Ventures oder über den Zukauf kleinerer, zu unserem Haus passender Einheiten. Diese Optionen stehen für uns gleichberechtigt nebeneinander und werden so eingesetzt, wie sie uns und unsere Kundschaft langfristig voranbringen.

Und bei aller Einbindung in die Oppenheim Finanz-Familie leisten wir uns bewusst ein Wachstum, das auch Platz für länderspezifische Eigenheiten und unternehmerische Selbstständigkeit lässt. Anders als in vielen international agierenden Firmen, die ihre Auslandsaktivitäten konsequent in den Mutterkonzern eingliedern, behalten die Standorte des Bankhauses Sal. Oppenheim die Freiheit, selbstständig zu agieren.

Sukzessiv selektive Märkte ausbauen
Im vergangenen Jahr lag unser Fokus zum einen auf weiteren Kompetenzgewinnen im deutschsprachigen Ausland, zum anderen aber auch auf der Ausweitung der Geschäftsaktivitäten beispielsweise in Frankreich, Großbritannien, Osteuropa, den USA und China.

Dabei setzen wir bewusst auf kleine, gezielte Schritte, die in ihrer Summe aber ein leistungsstarkes Paket für unsere beiden Geschäftsfelder, die Vermögensverwaltung wie das Investment Banking, ergeben. Ein Wettbewerbsvorteil, von dem beispielsweise der Ausbau der Standorte Wien, Paris und Zürich aktuell sehr profitiert, ergibt sich aus dem Umstand, dass es uns in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen ist, erfahrene Spezialisten und sogar ganze Teams von hervorragend ausgebildeten Fachleuten für uns zu gewinnen.

Unsere bislang schon recht starke Präsenz im hochattraktiven Schweizer Markt haben wir mittlerweile gleich auf mehreren Wegen ausgeweitet: Neben der schon seit den achtziger Jahren im Bereich Vermögensverwaltung erfolgreichen Tochter Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Schweiz) AG in Zürich und Genf bauten wir 2005 mit der Gründung der Sal. Oppenheim jr. & Cie. Corporate Finance (Schweiz) AG unser Investment-Banking-Geschäft nachhaltig aus und wurden zu einem führenden Anbieter auf dem dortigen Investment-Banking-Markt.

Im vergangenen Jahr erweiterten wir bei den Eidgenossen unser Angebot mit Family-Office-Dienstleistungen deutlich. Als Joint Venture der beiden Oppenheim-Banken Luxemburg und Schweiz mit der ebenfalls inhabergeführten Dr. Landert-Gruppe aus Zollikon formten wir das Oppenheim Landert Family Office. Mit dieser jüngsten Partnerschaft ist der Standort Schweiz in beiden von Sal. Oppenheim angebotenen Geschäftsfeldern, Investment Banking und Vermögensverwaltung, sehr gut und nachhaltig aufgestellt.

Ähnlich stark ist unser Bankhaus in Österreich vertreten. So wurde in der dortigen Tochter, der Bank Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG, neben den bereits sehr erfolgreichen Vermögensverwaltungsteams, insbesondere das Investment Banking Team gestärkt, um künftig noch intensiver mit den Themen Derivate, Fusionen und Übernahmen sowie Eigenkapitaltransaktionen im österreichischen Markt präsent zu sein. Seine zentrale geographische Lage macht das Land zur Drehscheibe zwischen Ost und West. Aus diesem Grund betreut die Sal. Oppenheim jr. & Cie. (Österreich) AG für den Konzern das Osteuropa-Geschäft und die weitere Internationalisierung gen Osten.

Durch die Eröffnung einzelner Repräsentanzen tasten wir uns langsam an die unserer Ansicht nach hochinteressanten osteuropäischen Märkte heran: Nach einer im Jahr 2005 eröffneten Repräsentanz in Prag fiel vor kurzem der Startschuss für eine weitere in Warschau. In Kürze wird eine Repräsentanz in Budapest folgen. Von dort aus sollen sowohl vermögensverwaltende Angebote für die wachsende Zahl vermögender Unternehmer und Privatiers gemacht als auch das Investment-Banking-Geschäft für den polnischen und ungarischen Markt betrieben werden. Durch diese Politik der kleinen Schritte eröffnen wir uns sukzessive alle Möglichkeiten, halten aber das Risiko in vertretbarem Rahmen.

Auch in Frankreich sind wir in unseren beiden Geschäftsbereichen weiter expandiert: So haben wir uns zum einen mit der vollständigen Übernahme der Financière Atlas S.A. bei der institutionellen Vermögensverwaltung und im Asset Management gestärkt. Zum anderen residiert seit Mitte 2007 in Paris ein erfahrenes, international besetztes Investment Banking Team, das unser Engagement im Bereich Equity Sales sukzessive weiter ausbauen wird.

Auch nach Italien strecken wir sukzessive unsere Fühler aus: Mit einer 1,7-prozentigen Beteiligung an der italienischen Industrie- und Investmentbank Mediobanca haben wir 2007 unsere Geschäftsbeziehungen und Netzwerke dort gestärkt, nachdem wir uns schon im Vorjahr mit einer Beteiligung an der neu gegründeten Prader Bank in Bozen einen ersten Zutritt zum norditalienischen Markt gesichert haben. Auf diesen Erfahrungen aufbauend arbeiten wir an der Eröffnung eines eigenen Büros in Italien, das den Schwerpunkt Corporate Finance haben wird.

Im britischen wie US-amerikanischen Markt hat sich unser Haus im vergangenen Jahr weiter durch Zukäufe und Kooperationen gestärkt - sehr zum Vorteil unserer Kunden, die insbesondere vom gewachsenen Produkt-Know-how profitieren.

Viele Bausteine ergeben ein Ganzes
So haben wir in Großbritannien mit einer Minderheitsbeteiligung den Grundstein gelegt für eine strategische Partnerschaft mit GLG Partners LP, dem führenden europäischen Alternative Asset Manager mit Sitz in London. GLG ist mit einem verwalteten Vermögen von über 20 Mrd US-$ der größte unabhängige alternative Asset Manager in Europa. Durch dieses Engagement können unsere Kunden noch stärker als bisher von den exzellenten GLGSingle-Hedge-Fonds profitieren und erhalten die Möglichkeit maßgeschneiderter Produktlösungen. Bereits 2006 hatten wir den Bereich Alternativer Investments durch die Akquisition der Attica Gruppe und den Einstieg bei Integrated Asset Management (IAM) in London ausgebaut.

Den Weg über eine Beteiligung zur Untermauerung einer Partnerschaft haben wir auch in den Staaten beschritten. Über ein zehnprozentiges Engagement an der US-Investmentbank Miller Buckfire und eine Kooperation stärken wir seit Frühjahr letzten Jahres unsere Expertise im Geschäft mit Fusionen und Übernahmen auf dem US-amerikanischen Markt. Miller Buckfire bietet seinen Kunden in den USA strategische Finanzberatung bei komplexen Restrukturierungs- und Refinanzierungsproblemen und ist auch als M&A-Berater am Markt etabliert. Zukünftig werden wir gemeinsam Beratungen bei Financial-Restructuring-Mandaten in Deutschland, Österreich und der Schweiz anbieten sowie in der grenzüberschreitenden M&A-Beratung zwischen den USA und dem deutschsprachigen Raum zusammenarbeiten.

Dem asiatischen Markt haben wir uns gleich auf mehreren Wegen erfolgreich genähert. Nachdem wir schon vor Jahren über eine Kooperation mit dem Hongkonger Fondsanbieter Lloyd George und einer Beteiligung an der Hua Xia Bank erste Kontakte ins Reich der Mitte geknüpft haben, gründeten wir 2007 unter dem Namen Oppenheim Asia Invest eine Tochtergesellschaft in Hongkong. Mit der Präsenz unseres Bankhauses in der Region unterstützen wir die Expansion unserer Kunden nach China, etwa über Anlagen wie Private Equity, Hedge-Fonds und Immobilien im asiatischen Markt.

Das Team sondiert verstärkt für den Bereich der Vermögensverwaltung asiatische Aktien- und Firmeninvestments, stellt diese Expertise den europäischen Kollegen zur Verfügung und bietet weitere Family-Office-Dienstleistungen an. Darüber hinaus konnten wir uns dank der beiden von uns begleiteten Börsengänge chinesischer Unternehmen in den Frankfurter Prime Standard eine gute Ausgangsposition sichern, um asiatischen Investoren den europäischen Markt zugänglich zu machen und umgekehrt hiesigem Kapital den Weg für Investitionen in Asien zu ebnen.

Zukunft mit Tradition
Den Weg einer kontinuierlichen Expansion ins Ausland mit einem weltweite Chancen nutzenden Leistungsangebot beschreitet unser Bankhaus nun schon seit Jahren, um nicht zu sagen seit Jahrhunderten. Mit der Verlegung des Firmensitzes nach Luxemburg haben wir uns im vergangenen Jahr aber noch einmal ganz neue Wege für unsere Internationalisierung eröffnet. Diese werden wir in den kommenden Jahren konsequent verfolgen. Doch trotz aller Veränderungen wird das Bankhaus den Eckpfeilern seines Erfolges treu bleiben: Verlässlichkeit, Kontinuität und ein tief empfundenes Verantwortungsbewusstsein - für Kunden, Mitarbeiter, Geschäftspartner und Gesellschaft. Denn nur damit kann man langfristig am Markt überzeugen.
 

Autor: Matthias Graf von Krockow, Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter, Sal. Oppenheim jr. & Cie. S.C.A., Luxemburg.