Portfoliomanagement
Warburg launcht digitalen Vermögensverwalter

Immer mehr Anleger suchen nach sinnvollen Alternativen zu Zinsprodukten, ohne jedoch die Risikosteuerung außer Acht zu lassen. Viele Kunden wollen dabei gleichzeitig die Vorzüge der Digitalisierung nutzen und suchen einen einfachen, bequemen und transparenten Zugang – auch bei kleineren Volumengrößen, für die sich eine professionelle Vermögensverwaltung bislang nicht anbot, weiß Warburg-Chef Joachim Olearius. Diesem Kundenwunsch begegnet nun der Warburg Navigator. Dieser digitale Vermögensverwalter entstand in Partnerschaft mit Elinvar; gemeinsam wurde die Plattform in einem agilen Entwicklungsprozess entworfen und nach dem Softlaunch im Juli um erste Kundenanregungen ergänzt.
Der Warburg Navigator kombiniert prognosefreie, mathematische Grundmodelle mit fundamentalen Einschätzungen und der Erfahrung der Warburg-Asset Manager. Die Kundenportfolien profitierten von den Vorteilen aus beiden Welten, führte Olearius aus, und der Anlageprozess läute eine neue Evolutionsstufe in der digitalen Vermögensverwaltung ein. Die professionellen Möglichkeiten des Asset Managements können so für eine All-in-Fee von 1,2 Prozent genutzt werden und sind bereits ab einer Anlagesumme von € 20.000 verfügbar.
Die Anlagestrategie des Kunden wird mit einem Onlinefragebogen ermittelt, der Vertragsabschluss erfolgt mittels digitalem Onboarding, ebenso die Depoteröffnung bei der Baader Bank in München. Der Anlagebetrag wird danach in ein breit diversifiziertes, im Wesentlichen aus ETFs bestehendes Portfolio investiert und bei Bedarf um aktiv gemanagte Fonds ergänzt. Die dem Anlagemanagement zugrundeliegenden Investmentprozesse hat M.M.Warburg & CO über Jahre entwickelt und getestet, und die Portfoliomanager der Bank steuern die Investments von institutionellen und privaten Kunden nach vergleichbaren Grundsätzen.
CIO Christian Jasperneite sieht die Warburg Bank damit erst am Anfang der Möglichkeiten der digitalen Vermögensverwaltung. Denkbar seien hochpersonalisierte Portfolien, die sich aus den individuellen Vorgaben und Präferenzen der Anleger ableiten lassen und mithilfe digitalisierter Anlageprozesse umgesetzt werden. Dabei sei Elinvar der ideale Partner, ergänzte Jan Kühne, der bei Warburg für die Digitalisierungsstrategie verantwortlich ist. Das Berliner FinTech decke neben dem technischen auch das für den Finanzbereich notwendige Know-how ab und verfüge zudem über eine Banklizenz.

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Artikel veröffentlicht am:
13.10.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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