Transparenz durch Zertifizierung
Regeln für Vergleichs-Websites

Ob Internet-Shopping, Versicherungsabschluss oder Kontoeröffnung, Vergleichen ist in. Einschlägige Portale im Web bieten ihre Dienste kostenfrei an und helfen dabei, rasch vielerlei Angebote zu aktuellen Konditionen zu erhalten. Doch zu viel Auswahl führt auch dazu, leicht den Überblick zu verlieren. Zu unterschiedlich sind die Konditionen und Entgelte etwa für Kontoführung, Zahlungsaufträge oder Bargeldabhebungen. 

Für Kontenmodelle können die Verbraucher Preise und Service schon jetzt transparent anhand der Leistungsverzeichnisse der Banken vergleichen. Darüber hinaus muss künftig aber in jedem EU-Mitgliedstaat mindestens eine unabhängig betriebene Vergleichswebsite zur Verfügung stehen, die einen Vergleich nach vorgegebenen, objektiven Kriterien ermöglicht, informierte nun der Bankenverband in Berlin. Betreiber von Vergleichswebsites für Zahlungskonten können sich zertifizieren lassen. Verbraucher erkennen diese Zertifizierung an einem Hinweis und dem offiziellen Symbol. „Was kostet die Kontoführung?“, „Wo sind Filialen, wo Geldautomaten?“ und „Wie hoch ist der Zinssatz bei Überziehungen?“ lauten die Mindestanforderungen, die verglichen werden müssen. 

Die neuen Regeln gelten nach Angaben des Bankenverbands ab dem 31. Oktober. Sie sind der letzte Baustein des Maßnahmenpakets zur Umsetzung der Zahlungskontenrichtlinie von 2014.

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Artikel veröffentlicht am:
10.10.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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