Kartenbasierte Zahlungsindustrie mit neuem Verband
Payments Europe bündelt Kräfte

In einem neuen Verband möchten europäische und globale Anbieter kartenbasierter Zahlungslösungen mit einer Stimme die gemeinsamen Interessen der Branche vertreten und so zu wichtigen politischen Debatten in der EU beitragen: das Gremium nennt sich „Payments Europe“. Es vertritt von Brüssel aus Kartenherausgeber, Acquirer, Kartensysteme und andere Stakeholder, die an kartenbasierten Zahlungslösungen beteiligt sind, und setzt sich für ein „faires regulatorisches Umfeld“ für Zahlungsanbieter in Europa ein. 

Nach Verbandsangaben sind Zahlungskarten mit fast 70 Milliarden Zahlungen (Wert für das Jahr 2017) das am weitesten verbreitete elektronische Zahlungsinstrument in der EU und immer noch eine der am schnellsten wachsenden Methoden für bargeldloses Bezahlen. Der europäische Zahlungsverkehrsmarkt werde sich aufgrund der Verbrauchernachfrage, der technologischen Innovation und der Regulierung künftig erheblich verändern. Deshalb möchte der Verband den Wert aufzeigen, den die Branche für die gesamte EU-Wirtschaft erbringe. Payments Europe wolle einen lebendigen, innovativen und wettbewerbsfähigen europäischen Zahlungsverkehrsmarkt unterstützen, der auf einem ausgewogenen Rechtsrahmen basiert und Verbraucher sowie Verbraucherschutz in den Mittelpunkt stelle.

Die Gründungsmitglieder des Verbands sind ACCIE (Verband der Kreditkartenunternehmen Europas), AirPlus International, APERO (Asociatia de Plati Electronice, Rumänien), A.S.P.S. (Associazione Prestatori Di Servizi Di Pagamento, Italien), Bank of America, BNP Paribas, Card Payment Sweden, Citi, DKB (Deutsche Kreditbank AG), Lloyds Banking Group, Mastercard, Optal und Visa. Im Vorstand sitzen Andrew Auden (Bank of America), Kurt Gjesten (Card Payment Sweden), Francesco Cerlienco (Citi), Hendrik Frank (DKB), Mikael Svensson (Mastercard) und Roeland van der Stappen (Visa), als Generalsekretär amtiert Robrecht Vandormael. (kra) 

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Artikel veröffentlicht am:
28.10.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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