Gerichtsurteil schafft Klarheit
Patentstreit um VideoIdent-Verfahren

Ein gutes Jahr lang hatte das Landgericht Düsseldorf die Verletzung des im Mai 2016 erteilten Video-Identifikations-Patents von IDnow durch den Mitbewerber WebID Solutions geprüft. In erster Instanz entschieden jetzt die Richter, dass zumindest Teile des Patents von IDnow von seinem Mitbewerber verletzt werden. Gegen die Entscheidung kann WebID Solutions Berufung einlegen. Nach dem Urteil hat IDnow einen Unterlassungsanspruch erwirkt, zeigt sich allerdings weiterhin gesprächsbereit: „Obwohl WebID Solutions für die Patentverletzung verantwortlich ist, möchten wir vermeiden, dass ihren Bestandskunden durch das Urteil eine zu große Belastung entsteht. Hier bieten wir für die Findung einer gemeinsamen Lösung gerne Einzelgespräche an“, so Sebastian Bärhold, Co-Founder und Managing Director von IDnow. Das FinTech hatte bereits im Jahr 2012 mit der Entwicklung einer Lösung für Video-Identifikation und eSigning als Online-Alternative zum Besuch in der Bank- oder Postfiliale begonnen und diese schließlich zum Patent angemeldet.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
31.08.2017
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