Rückgang auf 20.000 bis 2025
Noch weniger Bankfilialen

Die Zahl der Bankfilialen in Deutschland werde sich bis zum Jahr 2025 auf rund 20.000 Zweigstellen reduzieren, das wären 34 Prozent weniger Filialen, als noch Ende 2017 existiert haben. Davon geht Investors Marketing in einer aktuellen Analyse aus. 2017 war die Zahl der inländischen Zweigstellen nach Angaben der Deutschen Bundesbank um 5,9 Prozent auf nur noch 30.126 zurückgegangen. Zum Vergleich: 2005 waren es noch über 40.000 Filialen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen, glaubt die Frankfurter Managementberatung. Vorstandschef Oliver Mihm: „Immer mehr Bankgeschäftewerden werden heute online oder am Automaten erledigt. Nur für Beratung bevorzugen die Kunden immer noch die Filiale. Das bringt die Filialbanken in eine schwierige Situation: Einerseits wollen sie weiterhin für ihre Kunden da sein, andererseits werden die vorhandenen Filialen heute schon zu wenig genutzt.“

Wichtig sei, dass die Filialschließungen nicht als Rückzug vom Kunden wahrgenommen werden. Für Banken und Sparkassen liege eine große Chance darin, starke Beziehungen zu ihren Kunden aufzubauen und ihm zu vermitteln, dass er der Bank wichtig sei. Neben digitalen Kontakten seien dazu räumliche Nähe und persönliche Ansprechpartner von Vorteil. (kra) 

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
17.12.2018
Quelle(n):
Grafik: Investors Marketing. 
Autor/in 
Redaktion die bank
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