Instant Payments
Neue Herausforderungen für die Liquidität

Die Einführung von Instant Payments hebt den Zahlungsverkehr auf eine neue Ebene, die Echtzeit-Überweisung wurde Realität. Rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, sollen Zahlungen, die innerhalb des SEPA-Raums mit diesem Format überwiesen wurden, innerhalb von zehn Sekunden auf dem Empfängerkonto verfügbar sein, sofern sie nicht die Summe von 15.000 Euro übersteigen. Die Markteinführung erfolgte im November 2017, als erste deutsche Bank war die HypoVereinsbank (UniCredit) von Beginn an dabei. Seither bieten immer mehr Banken und Sparkassen diesen Service an. 

Viele Zahlungsverkehrsexperten haben kaum Zweifel, dass Instant Payments zum Standard bei elektronischen Massenzahlungen werden. Das stellt die Geldinstitute aber vor neue Herausforderungen. Sie müssen einen größeren Bedarf an vorzuhaltenden Barmitteln und hochliquiden Sicherheiten managen. Damit die risiko- und ertragsorientierte Steuerung der untertägigen Liquidität gelingt, sind innovative Ansätze gefragt. Ein möglicher Weg zur Etablierung eines Intraday-Geldhandels wird in einem aktuellen Whitepaper der PPI AG beschrieben. Die Schrift „Payments & Liquidity go instant – Antworten der Liquiditätssteuerung auf neue Herausforderungen durch die Reformierung des Zahlungsverkehrs“ kann hier www.ppi.de/wp-goinstant  heruntergeladen werden. (kra) 

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Artikel veröffentlicht am:
06.12.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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