Automatisierung und Digitalisierung
Kostendruck erfordert mehr Tempo

Die internationale Bankenbranche sollte angesichts von Kostendruck und steigendem Wettbewerb die Digitalisierung temporeicher vorantreiben als bisher. Die anhaltend schwache Ertragslage sowie steigende Kapitalkosten und Compliance-Ausgaben erfordern erhebliche Einsparungen. In diesem schwierigen Umfeld agieren die Finanzhäuser jedoch noch nicht entscheidend genug, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Zu diesen Schlüssen kommt eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC. Demnach sehen drei Viertel der befragten CEOs die Geschwindigkeit des technologischen Wandels als Gefahr für das eigene Wachstum. Gleichzeitig sind jedoch 84 Prozent der Entscheider davon überzeugt, dass die Digitalisierung den Wettbewerb in den kommenden fünf Jahren grundlegend verändern oder zumindest beeinflussen wird. Dennoch werden die Chancen auf Einsparungen und Wachstum, die digitale Technologien bieten, in den Instituten bislang kaum genutzt. Nach Einschätzung von PwC ließe sich global mehr als die Hälfte der Prozesse von Banken automatisieren. So könnte beispielsweise eine Zusammenarbeit mit Start-ups aus dem Finanzbereich unter anderem die so genannte Customer Intelligence verbessern. Die umfassende Sammlung, Aufbereitung und Analyse von Kundendaten dürfte sich zu einer der Haupttriebfedern für künftiges Wachstum entwickeln.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
14.03.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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