Zinsberechnungen
Kein systematisches Fehlverhalten der Banken

Ganze 14 Beschwerden von Verbrauchern über fehlerhafte Zinsberechnung in sechs Jahren waren begründet, da ist der Verdacht eines systematischen Fehlverhaltens der Banken wohl kaum aufrechtzuerhalten. Nach Zahlen der BaFin wurden von 2012 bis Ende Juni 2017 insgesamt 165 Beschwerden über Zinsberechnungen im Einlagengeschäft anhängig, über Zinsberechnungen im Kreditgeschäft wurden im gleichen Zeitraum 174 Beschwerden gezählt. Davon waren sogar nur zwölf Beschwerden begründet. Angesichts der niedrigen Zahlen sieht die Bundesregierung "keinen Bedarf für weitere Maßnahmen zur Stärkung der Aufsicht, weil es keine Anhaltspunkte für ein systematisches Fehlverhalten gibt", meldet der Informationsdienst „Heute im Bundestag“. Die Regierung begegnet damit einer Kleinen Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen. Diese hatten angeführt, es gebe immer wieder Berichte, dass es bei Banken und Sparkassen zu Fehlern bei der Zinsberechnung komme.

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Artikel veröffentlicht am:
28.07.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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