Südwestbank: Vertrag unterzeichnet
Kaufpreis bleibt geheim

Mit der Vertragsunterzeichnung ist die vollständige Übernahme der Stuttgarter Südwestbank AG durch die Wiener BAWAG P.S.K. in trockenen Tüchern. Ebenso wie bei der ersten Ankündigung des Deals im Mai wollten beide Parteien auch diesmal keine Details zum Vertrag verraten und behielten ihr Stillschweigen über den Kaufpreis bei. Mithilfe der Südwestbank, die als mittelständische regionale Privatbank mit 28 Geschäftsstellen ihren Fokus auf Retail-, Corporate- und Private Banking hat, will die BAWAG P.S.K. ihre Geschäftsaktivitäten in Deutschland ausweiten.
In den letzten zehn Jahren haben sich die Bilanzsumme und Eigenkapitalbasis der Südwestbank mehr als verdoppelt, führte Andreas Strüngmann aus, der Mitgesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzende der Südwestbank. Über die Santo Vermögensverwaltung war seine Familie seit 2004 Mehrheitseigentümer der Bank gewesen. Mit der BAWAG sei ein neuer Eigentümer gefunden worden, der die Südwestbank mit seiner Kapitalstärke und dem Know-how in Sachen Digitalisierung voranbringe, so der Unternehmer. Für den CEO der BAWAG, Anas Abuzaakouk, ist die Südwestbank der ideale Partner für die Verbreiterung der Kundenbasis in Deutschland. Er erhofft sich dadurch Zugang zu ausgezeichneten Kunden und einem attraktiven Markt. Die Wiener Bank gehört mehrheitlich dem Investmentfonds Cerberus Capital Management LP, der in letzter Zeit zunehmend offensichtliche Interessen am deutschen Bankenmarkt zeigt.

 

 

Kontakt  
Diesen Artikel ...  
Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
17.07.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
Weitere interessante Artikel 
Artikel abonnieren 
die bank | Newsfeed
Newsletter

die bank | Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen redaktionellen Newsletter der Fachzeitschrift „die bank“.
Der Newsletter erscheint mindestens einmal im Monat und informiert Sie über aktuelle Beiträge und News.

 Anmeldung

 Newsletter-Archiv