Hanseatic Bank feiert Geburtstag
Jubiläum im Norden

Ihr 50-jähriges Bestehen feiert die Hamburger Hanseatic Bank GmbH & Co KG in diesen Tagen. Anlass für einen kleinen Rückblick auf eine „sehr erfolgreiche Unternehmensgeschichte“, so Michel Billon, Geschäftsführer Marktbereich. Als Tochter des Versandhandels von Werner Otto wurde das Institut am 10. Februar 1969 als Teilzahlungsbank mit acht Angestellten gegründet. Damals ging es zunächst darum, die Warenkreditgeschäfte des Versandhandels abzuwickeln: Otto hatte sein Sortiment um Möbel und Einrichtungen erweitert, Kunden konnten diese auf Kredit kaufen, und den Teilzahlungsverkehr regelte die Bank-Tochter. Das Stammkapital betrug damals 1,5 Millionen Mark. 1976 erhielt Hanseatic eine Vollbankkonzession und damit neue Chancen und Möglichkeiten. Neben dem Kreditgeschäft wurde in den 1980er-Jahren das Passivgeschäft aufgebaut. Kunden konnten ihr gespartes Geld in Sparbriefen und Spareinlagen bei der Hanseatic Bank anlegen, was zu einem rasanten Wachstum der Bank beitrug.

Der Ausbau setzte sich nach dem Mauerfall fort; zu Spitzenzeiten gab es in Deutschland 30 Standorten der Privatbank. Auf dem Erfolgskurs halfen auch der Start des Factoring-Geschäfts und neue Produkte wie das Eigentümer-Darlehen weiter. Im Jahr 2005 übernahm die französische Großbank Société Générale 75 Prozent der Anteile. Dadurch hatte die Hanseatic Bank einen starken Partner an ihrer Seite, mit dem sich Herausforderungen wie die Finanzkrise erfolgreich meistern ließen. Das Portfolio wurde zugleich mit der Einführung hauseigener Kreditkarten weiter ausgebaut.

Für die Bank habe sich eine Fokussierung auf die Kernkompetenzen des Unternehmens stets bewährt, erläutert Detlef Zell, Geschäftsführer Marktfolge: „Als Spezialist konzentrieren wir uns daher auch weiterhin auf unsere vier Hauptgeschäftsfelder: Konsumentenkredite, Einlagen, Versicherungen und Factoring.“ Zell dankte zudem den 500 Mitarbeitern, ohne die die Erfolgsgeschichte der Bank nicht möglich gewesen wäre.

Neben einem speziellen Sonderangebot im Rahmen der Kartenzahlung startet Hanseatic zum Jubiläum mit einem neuen digitalen Service. Das multimediale Kundenmagazin „KlarMacher“ informiert seine Leser über Themen rund um die Finanzwelt und vermittelt hilfreiche Alltags-, Reise- und Do-it-yourself-Tipps. Im Redaktionsteam teilen Hanseatic-Mitarbeitern ihr Fachwissen mit den Lesern.

Für die Zukunft sieht sich Hanseatic gut aufgestellt. Das Unternehmen schöpfe zunehmend die digitalen Möglichkeiten aus und habe damit begonnen, die Organisationsstrukturen umzustellen, um besser und schneller neue Produkte und Services für seine Kunden entwickeln zu können, heißt es in einer Mitteilung der Bank. (kra)

 


Das Bild unten zeigt (v. l.) die Gründer der Hanseatic Bank: Günter Nawrath (Vorstandsvorsitzender Otto Versand), Horst Hansen (Geschäftsführer Hanseatic Bank), Hans Duve (Prokurist) und Versandhausgründer Werner Otto. (Für eine größere Ansicht anklicken) 

 

Eine ausführliche Hintergrundgeschichte über die Hanseatic-Bank finden Sie auch in unserer Ausgabe „die bank“ 10/2016

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
13.02.2019
Quelle(n):

Fotos: (c) Hanseatic Bank AG

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Redaktion die bank
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