HSBC reagiert mit Personalaufbau
Immer mehr reiche Asiaten

Dass Banken im großen Umfang Personal einstellen wollen, ist zu einer seltenen Meldung geworden und deshalb durchaus eine Nachricht wert: HBSC Global Private Banking möchte 240 neue Vollzeit-Stellen schaffen, das entspricht einem Wachstum des Personalbestands von 9 Prozent. In Deutschland wird sich die Personalaufstockung allerdings im überschaubaren Rahmen halten. „In Frankreich und Deutschland sind zusammen 20 neue Vollzeitstellen vorgesehen und größtenteils sogar schon besetzt“, heißt es in der Pressemitteilung der Bank. Insgesamt sollen im Bereich EMEA, also Europa, Mittlerer Osten und Afrika, bis Anfang des kommenden Jahres 100 neue Stellen besetzt werden. Die meisten neuen Mitarbeiter will HSBC im asiatisch-pazifischen Raum rekrutieren. In Hongkong sollen es rund 70 neue Mitarbeiter sein, in Singapur etwa 40.

Die Bank reagiert damit auf das zu erwartende Wohlstandswachstum in dieser Region. Dort werde das Volumen des privaten Vermögens bis 2021 jährlich um rund zehn Prozent zulegen, schätzte die Boston Consulting Group unlängst. Für diesen potenziell wachsenden Kundenstamm will HSBC genügend Kunden- und Anlageberater an den Start schicken und neue Lösungen für die private Vermögensverwaltung entwickeln. 

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Artikel veröffentlicht am:
22.08.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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