Abwicklung über neue Plattform
HVB mit erster Blockchain-basierter Transaktion

Premiere in München: Die HypoVereinsbank hat heute eine internationale Handelstransaktion über die Blockchain-Technologie begleitet. Dabei nutzte ein Kunde der Münchener die Blockchain-basierte Plattform we.trade für eine Bestellung bei einem spanischen Lieferanten. Auf der Gegenseite war die spanische Banco Santander SA beteiligt. we.trade, ein in Dublin beheimatetes Unternehmen, bildet auf Basis der Blockchain-Technologie den gesamten Transaktionsprozess (End-to-End) ab. Mit der Nutzung sogenannter Smart Contracts können Zahlungsanweisungen automatisch aktiviert werden, sobald zuvor definierte Bedingungen – beispielsweise der Versand von Ware – erfüllt wurden. Über we.trade würden den Unternehmenskunden gerade im internationalen Geschäft neue und sichere Handelsmöglichkeiten eröffnet, sagte HVB-Firmenkundenvorstand Robert Schindler, der das Verfahren als hervorragendes Beispiel für die Nutzung innovativer digitaler Services bezeichnete.
Die Plattform we.trade wurde von einem Konsortium aus neun Banken gegründet, darunter die UniCredit, die in Deutschland durch die HypoVereinsbank vertreten wird. Derzeit läuft noch eine Pilotphase; ab September erfolgt die breite Markteinführung der Plattform. Danach können die Unternehmenskunden der angeschlossenen Banken die Plattform nutzen. Weitere Bankpartner sollen noch in diesem Jahr hinzu kommen.

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Artikel veröffentlicht am:
02.08.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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