DAX-30 CEO Vergütungsstudie
Gesamtvergütung braucht Grenzen

CEOs würden auch für eine geringere Vergütung arbeiten. Das ist zumindest die einhellige Meinung unter Investment Professionals, die im Rahmen der jährlichen DVFA-Vergütungsstudie zum Thema „Vergütung der DAX-30 CEOs“ befragten wurden. Die Befragten fordern zudem einen deutlich höheren Anteil von fixer Vergütung und einen geringeren Anteil kurzfristiger Boni. Sie wünschen sich einen variablen Anteil von 40,5 Prozent an der Gesamtvergütung. Faktisch betrug der tatsächliche Anteil in der Berichtssaison 2017 aber knapp 60 Prozent, wovon beinah die Hälfte kurzfristig waren. Die Grenze einer maximal akzeptablen Gesamtvergütung sollte dabei im Durchschnitt 15,8 Mio. € betragen.

Die befragten Investmentprofis unterstützen darüber hinaus die Idee, die variable Entlohnung der DAX CEOs stärker am Unternehmenserfolg als an individuellen Zielen auszurichten – wobei die Abschaffung aller Boni generell abgelehnt wird. Wichtigstes Prinzip bei der Gestaltung der variablen Vergütung sollte dabei sein, dass der Empfänger die Entlohnung nicht manipulieren kann, gefolgt von einer einfachen Strukturierung von Leistungsmaßstäben, Zielgrößen und Vergütungsbestandteilen. Die Studie zeige, dass Investmentexperten vor allem an langfristig ausgelegten Anreizen interessiert seien, kurzfristige Boni nicht gut hießen, kommentiert Markus Arnold, Co-Autor der Umfrage und Professor an der Universität Bern.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
21.04.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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