Kleine Anfrage
Fusioniertes Institut noch abwicklungsfähig?

Die mögliche Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank ist Thema einer Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/8406). Die Bundesregierung werde etwa nach der Marktkapitalisierung der betroffenen Geldhäuser gefragt, teilte der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib) am Montag mit. Außerdem solle die Regierung angeben, ob sie ihren Aktienanteil an der Commerzbank anteilsmäßig in einem fusionierten Institut stabil halten, veräußern oder unverändert beibehalten will. Der Bund ist mit rund 15 Prozent größter Einzelaktionär der Commerzbank. Die Regierung solle auf Wunsch der Grünen-Fraktion auch darlegen, ob ein fusioniertes Institut noch abwicklungsfähig wäre.

Im Falle einer Fusion der Großbanken könnten bis zu 30.000 Arbeitsplätze abgebaut werden, befürchtet die Gewerkschaft Verdi Medienberichten zufolge. Um die Beschäftigten des Bankgewerbes gegen drohende Jobverluste und das potenzielle Aus von Filialen zu mobilisieren, wolle Verdi auch die laufende Tarifrunde nutzen. In der Zeit vom 28. März bis 11. April seien täglich in einer anderen Großstadt Protestaktionen geplant. (ud)

Kontakt  
Diesen Artikel ...  
Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
25.03.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
Weitere Artikel 
Newsletter

die bank | Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen redaktionellen Newsletter der Fachzeitschrift „die bank“.
Der Newsletter erscheint mindestens einmal im Monat und informiert Sie über aktuelle Beiträge und News.

 Anmeldung

 Newsletter-Archiv