Neuer Sparda-Riese im Westen
Fusion vor Abschluss

Die Vertreterversammlung der Sparda-Bank Münster hat dem angestrebten Zusammenschluss mit der Sparda-Bank West mit über 97 Prozent der abgegebenen Stimmen zugestimmt. Die jeweiligen Aufsichtsräte hatten bereits im November 2017 grünes Licht für die Fusion gegeben. Am 27. Juni tagen in Düsseldorf die Vertreter der Sparda-Bank West. Wenn auch dort mindestens drei Viertel der abgegebenen Stimmen die Fusion befürworten, ist der Weg endgültig frei für die neue größere Bank. Rechtswirksam würde dies dann mit öffentlicher Bekanntmachung der Eintragung im Genossenschaftsregister voraussichtlich Anfang August. Das neue Unternehmen soll unter dem Firmennamen Sparda-Bank West an den Start gehen, Unternehmenssitz wird Düsseldorf, Münster soll als Zweigniederlassung ein weiterer Hauptstandort sein. Die neue Bank wird rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigen.
Das neue Institut wäre mit rund 630.000 Mitgliedern die mitgliederstärkste Kreditgenossenschaft in Deutschland. Mit einer Bilanzsumme von mehr als 11 Mrd. € stiege sie auf zur Nummer Zwei unter den Sparda-Banken und zur Nummer Vier unter den derzeit noch rund 970 Genossenschaftsbanken. Das Geschäftsgebiet würde fast ganz Nordrhein-Westfalen umfassen und bis ins nördliche Niedersachsen reichen. 82 Filialen an 58 Standorten würden mehr als 726.000 Kunden betreuen. Filialschließungen seien im Rahmen der Fusion nicht geplant, teilte die Bank mit.

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Artikel veröffentlicht am:
13.06.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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