Bundesregierung
Fortschritte im italienischen Bankensektor

Die Bundesregierung hat den italienischen Bankensektor zum weiteren Abbau von Problemkrediten aufgerufen. Der Bankensektor des Landes stehe schon seit geraumer Zeit vor diversen strukturellen Herausforderungen. Hierzu zähle etwa der hohe Bestand an notleidenden Krediten, heißt es in der Antwort der Bundesregierung (19/8166) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/7848). Dies teilte der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib) mit. Die Regierung unterstütze daher die Bankenaufsicht bei der Europäischen Zentralbank (EZB) bei ihren Bemühungen für einen nachhaltigen Abbau fauler Kredite. Ein konsequenter und zügiger Abbau der Verbindlichkeiten sei eine grundlegende Voraussetzung für die Stabilisierung des italienischen Finanzsystems.

Die Regierung beziffert nach Angaben des hib die notleidenden Kredite des Bankensektors in Italien unter Berufung auf den Finanzstabilitätsbericht der Banca d'Italia mit Stand Ende Juni 2018 auf 225 Mrd. Euro. Diese Daten würden einen Rückgang zeigen. „Unter Finanzstabilitätsaspekten wird diese Entwicklung positiv gesehen", schreibt die Regierung, die den Anteil notleidender Kredite am gesamten Kreditvolumen mit 9,4 Prozent angibt. Der Anteil liege damit immer noch weit über dem EU-Durchschnitt von 3,4 Prozent. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
15.03.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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