Mittelstands-Studie
Firmen fürchten den sich beschleunigenden Wandel

Digitalisierung, Globalisierung, Flexibilisierung: In der Industrie werden die Karten derzeit weltweit neu gemischt. Das hat Folgen für die Zukunftserwartungen der Unternehmen. 68 Prozent der Vorstände und Geschäftsführer von Firmen des industriellen Mittelstands in Deutschland befürchten, dass ihr Unternehmen durch den sich auf allen Ebenen beschleunigenden Wandel in Mitleidenschaft gezogen werden könnte. Die Sorgen reichen von den negativen Folgen internationaler Handelskonflikte bis hin zur Angst vor disruptiven Konkurrenten. Das sind die Ergebnisse einer aktuellen Studie von creditshelf.

Wie der Mittelstandsfinanzierer am Donnerstag in Frankfurt am Main mitteilte, beobachtete der Leiter des Fachgebiets Unternehmensfinanzierung an der TU Darmstadt, Prof. Dr. Dirk Schiereck, dass die Kreditaufnahme der Firmen bereits erschwert sei. „77 Prozent der Unternehmen, die aufgrund des Wandels ihr Geschäftsmodell gefährdet sehen, haben angegeben, dass sich die Verunsicherung negativ auf ihre Investitions- und Finanzierungsaktivitäten auswirkt“, erklärte der Finanzierungsexperte. „Dabei stehen vor allem die Unternehmen, die sich neu erfinden oder aufstellen müssen, unter großem Investitionszwang“, betonte Schiereck weiter. Sie müssten deshalb einen leichten und schnellen Zugang zu neuen Finanzierungsmodellen erhalten. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
05.09.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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