Raisin verleibt sich MHB ein
FinTech kauft Bank

Nicht „Bank kauft FinTech“, sondern umgekehrt: Raisin („Weltsparen“) übernimmt seinen Service-Partner, die MHB-Bank AG. Damit kann das Berliner FinTech, das erst vor kurzem eine Finanzierungsrunde über 100 Mio. Euro abgeschlossen hatte, expandieren. CEO Tamaz Georgadze sagte, gemeinsam mit der MHB-Bank könne Raisin seine Dienstleistungen weiter ausbauen und nahtlos verzahnen. Der Kauf muss noch von den Aufsichtsbehörden BaFin und EZB abgesegnet werden. 

Über Raisin haben (nach eigenen Angaben) 165.000 Kunden Zugang zu Spar- und Investmentprodukten aus ganz Europa, zum Beispiel auf Sparprodukte von fast 70 Banken. In Deutschland hat die MHB bislang bereits als Service-Bank die Kontoführung, Kundenidentifikation und den Zahlungsverkehr für das FinTech realisiert. Die Frankfurter MHB-Bank arbeitet auch mit anderen FinTechs, wie Exporo, CreditShelf und Bergfürst. Das 1973 gegründete Unternehmen gehörte seit 2005 einem mit dem US-Finanzinvestor Lone Star verbundenen Unternehmen. Durch die engere Zusammenarbeit mit Raisin könne die Bank ihre Expertise im technischen Bereich stärken und dadurch die digitalen Geschäftsmodelle aller Partner noch besser unterstützen können, sagte MHB-Vorstand Reiner Guthier. (kra) 

 

Das Foto zeigt das Raisin-Gründerteam um Dr. Tamaz Georgadze (Mitte).

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Artikel veröffentlicht am:
07.03.2019
Quelle(n):
Bildquelle: (c) Raisin 
Autor/in 
Redaktion die bank
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