BaFin ordnet Präventionsmaßnahmen an
Deutsche Bank muss mehr gegen Geldwäsche tun

Wie sie heute bekannt machte, hat die BaFin bereits am Freitag die Deutsche Bank AG dazu aufgefordert, ihre Anstrengungen gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu verstärken. Die Finanzdienstleistungsaufseher fordern von Deutschlands Geldhaus Nummer eins die Ergreifung angemessener interner Sicherungsmaßnahmen und die Einhaltung Allgemeiner Sorgfaltspflichten. Die Anordnung der BaFin beruht auf dem Geldwäschegesetz (§ 51 Absatz 2 Satz 1 GwG). Um die Umsetzung der angeordneten Maßnahmen zu überwachen, hat die BaFin einen Sonderbeauftragten bestellt, der über den Umsetzungsfortschritt berichten und diesen bewerten wird. 

Die Deutsche Bank hatte erst vor wenigen Tagen einen neuen obersten Geldwäschebekämpfer (Konzerngeldwäschebeauftragten) ernannt. Stephan Wilken wird ab dem 1. Oktober als Head of Anti-Financial Crime in Frankfurt den Kampf gegen die Geldwäsche verstärken. Der erfahrene Risikomanager ist seit fast 24 Jahren bei der Deutschen Bank und war zuletzt der Leiter Enterprise Risk Management sowie Modellrisiko. Er berichtet an CRO Sylvie Matherat. 

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Artikel veröffentlicht am:
24.09.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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