Prüfung von Finanzkonzernen
Deutsche Bank besteht Stresstest der Fed

Die Deutsche Bank hat nun auch den zweiten Teil des jährlichen US-Stresstests für große Finanzkonzerne mit seiner amerikanischen Tochter bestanden. Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) habe bekanntgegeben, dass sie im Rahmen der Kapitalanalyse und -prüfung weder quantitative noch qualitative Einwände gegen die Kapitalplanung der DB USA Corporation (DBUSA) habe, teilte die Deutsche Bank mit. Das Frankfurter Geldhaus hatte bereits eine Woche zuvor den ersten Teil des von der Fed durchgeführten Tests bestanden. Im zweiten Teil wurden insbesondere das Risikomanagement und die internen Kontrollprozesse des Instituts geprüft.

Der Deutschen Bank zufolge kam die Fed zu dem Schluss, dass selbst in einem sehr ungünstigen wirtschaftlichen Szenario die harte Kernkapitalquote (CET1) der DBUSA über einen Planungshorizont von neun Quartalen hinweg nicht unter 14,8 Prozent fallen und damit den aufsichtsbehördlichen Mindestwert von 4,5 Prozent weit übertreffen würde. Außerdem sei die Notenbank zu dem Ergebnis gekommen, dass die Verschuldungsquote der DBUSA nicht unter 6,9 Prozent fallen und damit deutlich über dem Mindestwert von vier Prozent liegen würde. Auch überträfen alle anderen Kapitalquoten die regulatorischen Mindestwerte.

Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Christian Sewing, erklärte hierzu: „Das sind hervorragende Nachrichten. Diese Überprüfung erfolgreich zu absolvieren war eines der wichtigen Ziele, die wir uns vor einem Jahr gesetzt hatten.“ (ud) 

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Artikel veröffentlicht am:
28.06.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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