Robo-Advisor im Vergleich
Deutsche Anbieter müssen günstiger werden

„Robo-Advice gilt als Geldanlageform der Zukunft“, so Niklas Vogt, Redakteur des Infoportals www.robo-advisor.de. Die Besonderheit des Modells sei vor allem, dass automatisierte Anlagemechanismen nun auch Kleinanlegern offen stünden. Doch damit sich Robo-Advisor auch auf dem deutschen Markt durchsetzen können, muss das allgemeine Gebührenniveau sinken. Allerdings scheint dies hierzulande besonders schwierig zu sein. Laut Vogt seien gerade deutsche Kunden besonders skeptisch, sich für neue Anlagemechanismen zu entscheiden – die Kosten zur Kundengewinnung dementsprechend hoch. Im Durchschnitt sind deutsche Robo-Advisor 144 Prozent teurer als ihre US-Pendants. „Die Ursprungsidee, mit wenig Beratung und geringen Werbekosten ein möglichst niedriges Gebührenniveau zu schaffen, ist im deutschen Markt besonders schwer umsetzbar“, so Vogt. Es sei demnach bezeichnend, dass das Konzept der vollautomatisierten Anlagemöglichkeit erst acht Jahre nach dem Start in Amerika massentauglich werde. Werden dort mittlerweile 9, 65 Mrd. $ Anlagegelder von den beiden amerikanischen Robo-Advisor-Marktführern verwaltet, sind es in Deutschland lediglich knapp 0,4 Mrd. $.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
08.03.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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