Bundesregierung
Derivatehandel nach Brexit nicht belastet

Die Bundesregierung rechnet nicht mit größeren Belastungen im Derivatehandel nach dem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union (EU). Auch nach einem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU ohne Abkommen würden sich in größerem Umfang potenzielle Vertragspartner in der EU-27 finden, heißt es in einer Antwort der Regierung (19/8571) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (19/8114). Das teilte der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib) am Dienstag in Berlin mit. Viele Finanzinstitute mit Sitz in Großbritannien hätten sich rechtzeitig darum bemüht, für den Fall eines ungeregelten Brexits für Geschäftseinheiten in der EU Erlaubnisse zu erhalten, um weiterhin uneingeschränkt neue Geschäfte mit Vertragspartnern in der EU abschließen zu können.

Bisher wurde der Handel mit Derivaten über das Euro-Clearing hauptsächlich an der Londoner Börse abgewickelt. Hier gilt ein einjähriges Moratorium. Der EU-Derivatemarkt hatte im letzten Jahr ein Volumen von 660 Bio. Euro. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
09.04.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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