Zufriedene Nutzer und interessierte Neukunden
Das Smartphone als Bankfiliale von Morgen

Die Deutschen scheinen dem mobile Banking immer mehr zugewandt zu sein. Einer aktuellen YouGov-Studie zufolge, tätigen mittlerweile über die Hälfte der Kunden ihre Bankgeschäfte mobil oder kann sich zumindest eine Nutzung vorstellen – besonders dann, wenn zusätzliche Sicherheitsfunktionen gegeben wären. Die Mobile-Banking-Angebote von Direktbanken punkten dabei besonders gut. Unter den Top-3 sind die Apps der Ing-Diba mit 73 Prozent an zufriedenen Nutzern vertreten, gefolgt von der comdirect (70 Prozent) und der DKB Deutsche Kreditbank (65 Prozent). Doch trotz der hohen Zufriedenheitsquote nutzt die Banking-App der Hausbank nur etwa jeder Zweite. Hier stehen Banken in Konkurrenz mit Bezahlsystemen wie PayPal oder anderen Apps. Nicht-Nutzer hegen in erster Linie Sicherheitsbedenken. „Wer diese Ängste nicht aus dem Weg räumen kann, wird eine Vielzahl von Kunden auch in Zukunft nicht für die eigene App begeistern können“, warnt YouGov-Experte Markus Braun. Zusätzliche Sicherheitsfunktionen, die implementiert und kommuniziert werden, können diese Sicherheitsbedenken reduzieren.

Nutzer von Banking-Apps  erledigen überwiegend Standardaufgaben wie Überweisungen (83 Prozent) und wollen den Überblick über ihre Bankgeschäfte behalten (79 Prozent). Zusatzfunktionen, wie Rechnungen per Kamera einscannen und bezahlen oder die Verwaltung von Aktiendepots sind derzeit noch weniger gefragt.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
23.08.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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