Für den Finanzplatz Deutschland
Brexit: 30 Umzüge scheinen sicher

Bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sind bisher 30 Erlaubnisanträge von Finanzinstituten eingegangen, die im Zug des bevorstehenden Austritts von Großbritannien aus der EU einen Umzug nach Deutschland planen. Mit dieser Aussage reagierte die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion, die wissen wollte, wie viele Finanzinstitute ihren Sitz nach Frankfurt am Main verlegen möchten. 

Die Bundesregierung verweise dabei auf eine Untersuchung, wonach sich Frankfurt unter den globalen Finanzstandorten von Platz 20 auf Platz zehn verbessert habe. Frankfurt liege damit vor Luxemburg (Platz 14) und deutlich vor Paris (Platz 26) und Dublin (Platz 30), berichtet der Informationsdienst „heute im bundestag“ (hib 800/2018). In diesem Zusammenhang erklärte die Bundesregierung ihr starkes Interesse daran, internationale Finanzdienstleister in Deutschland anzusiedeln. Dabei setze sie sich aber nicht nur für den Bankenplatz Frankfurt ein, sondern für den Finanzstandort Deutschland insgesamt, und wende sich damit auch an internationale Versicherer, Rückversicherer, Fondgesellschaften, FinTech-Anbieter, Venture Capital-Gesellschaften und andere Finanzdienstleister.

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Artikel veröffentlicht am:
25.10.2018
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