EZB-Studie
Bitcoin & Co. keine Gefahr für Finanzstabilität

Einer aktuellen Studie der Europäischen Zentralbank (EZB) zufolge stellen Kryptowährungen keine Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems dar. Digitale Coins hätten weder auf die Realwirtschaft, noch auf die Geldpolitik spürbare Auswirkungen. Die Notenbank führte zu Begründung an, dass Kryptowährungen wie etwa der Bitcoin nicht die klassische Funktion des Geldes erfüllen würden. Dies liegt auf der Linie von EZB-Chef Mario Draghi, der erst kürzlich betont hatte, dass es sich bei Kryptowährungen nicht um echte Währungen handele, sondern um Vermögenswerte. Die EZB kommt zu dem Schluss, dass Bitcoin und Co. nur dann echte Auswirkungen haben könnten, wenn sich diese zu einem tatsächlichen Ersatz für Bargeld und Banküberweisungen entwickelten. Derzeit würden sie jedoch nicht die grundlegenden Voraussetzungen einer Währung erfüllen. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
27.05.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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