BaFin-Regelung ersetzt Verbot der ESMA
Binäre Optionen für Kleinanleger bleiben verboten

Weil eine Produktinterventionsmaßnahme der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde ESMA zum 1. Juli auslief, stellt die BaFin klar, dass Vermarktung und Vertrieb sowie der Verkauf von binären Optionen an Privatkunden in Deutschland verboten bleiben. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat eine ab dem 2. Juli geltende Allgemeinverfügung erlassen. Die Behörde sorgt sich um den Schutz der Anleger. Binäre Optionen seien komplex und wenig transparent, das gelte vor allem für die Berechnung ihrer Wertentwicklung und des zugrundeliegenden Basiswerts. 

„Anders als andere Finanzinstrumente werden binäre Optionen nicht an einem Markt gehandelt, bei dem sich die Preise aus Angebot und Nachfrage ergeben. Der Anbieter setzt den Preis selbst fest, ohne dass die Kunden diesen nachvollziehen und prüfen können. Kleinanleger haben wegen der regelmäßig extrem kurzen Laufzeiten Schwierigkeiten, das Risiko-/Rendite-Profil zutreffend abzuschätzen“, so die BaFin. (kra) 

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Artikel veröffentlicht am:
01.07.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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