Mails mit leicht veränderten Firmennamen
BaFin warnt vor Namensklau

Der Namen klingt auf den ersten, flüchtigen Blick vertraut, doch wer Mails von der „BGZ BNP Finance Paribas“ erhält, sollte genau hinschauen. Das Unternehmen mit angeblichem Sitz in Warschau, Polen, verschickt E-Mails an potenzielle Kunden in Deutschland, bietet Kredite und Dienstleistungen als Wertpapierhandelsbank an und wirbt mit angeblichen Kooperationen mit zugelassenen Kreditinstituten. Doch die BaFin warnt, dass sie diesem Unternehmen keine Erlaubnis gemäß § 32 des Kreditwesengesetzes (KWG) zum Betreiben von Bank- oder Finanzdienstleistungsgeschäften erteilt habe und ein Unternehmen dieses Namens nicht unter ihrer Aufsicht stehe.

Die Masche, dass unerlaubt tätige Unternehmen ähnliche Namen wie beaufsichtigte Institute wählen, um bei potenziellen Kunden Vertrauen zu schaffen, ist bekannt, wie die Finanzdienstleistungsaufseher erläutern. Hier nutzt nun die „BGZ BNP Finance Paribas“ einen ähnlichen Namen wie die Bank BGZ BNP Paribas S.A., Warschau, Polen, ein grenzüberschreitend tätiges und zugelassenes Finanzdienstleistungsinstitut. (kra)

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Artikel veröffentlicht am:
28.11.2018
Autor/in 
Redaktion die bank
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