Crowdinvesting-Markt wächst – mit Risiko
Ausfälle von über 6 Mio. €

110 Mio. € wurden bislang in Deutschland in insgesamt 405 Projekten über Crowdinvesting-Portale vermittelt. Diese Zahl hat die Bundesregierung als Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/die Grünen ermitteln lassen. Der deutsche Crowdinvesting-Markt wuchs seit 2011 stark an. Bis zum Jahr 2015 habe die durchschnittliche Wachstumsrate bei 220 Prozent im Jahr gelegen – Angaben zu den Renditen liegen der Regierung indes nicht vor.

Crowdfunding bleibt in Deutschland aber offenbar ein Vehikel für Kleinanleger. Wie der Berichtsdienst „heute im bundestag“ angibt, haben 86 Prozent der Anleger jeweils unter 1.000 € in ein Projekt investiert, für 14 Prozent lag die Summe zwischen 1.000 und 10.000 €. Bei etwa jeder siebten Finanzierung wurden Ausfälle vermeldet, wodurch den Anlegern Verluste von 6,6 Mio. € entstanden sind. Generell stellte die Regierung aber fest, dass die Überlebensfähigkeit von Start-ups, die mittels Crowdinvesting finanzierten wurden, höher sei als bei den übrigen.

 

 

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Artikel veröffentlicht am:
13.04.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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