Online Banking in Zeiten des Fintech-Hypes
App-Junkies und Sicherheitsfanatiker
 

Banken konkurrieren heute nicht länger nur über die Anzahl ihrer Filialen, über ihre Gebühren und Produkte. Die Kennzeichen von Banking im digitalen Zeitalter sind Bequemlichkeit und Einfachheit, bei gleichzeitiger Kommunikation über alle Kanäle hinweg. Neue Dienstleister und ihre Apps haben auf den mobilen Geräten der Bankkunden binnen kürzester Zeit Platz gefunden. Können sie das Online Banking am heimischen PC ersetzen, oder ist das nur eine Mode der Mobile Generation?

Im letzten Quartal 2016 haben in Deutschland 54,2 Millionen Menschen das Internet genutzt, das sind 78 Prozent der Menschen über 14 Jahren. 59 Prozent der Bevölkerung nutzen Internet über den Mobilfunk, 66 Prozent besitzen ein Smartphone – ideale technische Voraussetzungen also, um auch Produkte aller Art online und mobile anzubieten bzw. zu nutzen. Dabei neigen die Jüngeren etwas stärker zur rein mobilen Nutzung des Internets. Was bedeutet die zunehmende App-Nutzung für Finanzdienstleister? Werden nun Aktien von der Parkbank aus geordert?

In unserer qualitativen Vorstudie, einem Online Discussion Board über mehrere Tage, in dem Teilnehmer sowohl ihr Online-Nutzungsverhalten als auch ihre Meinungen und Bedenken gegen die mobile Nutzung geäußert und auf Einwände, Gegenargumente und auch Provokationen reagiert haben, wurde sehr deutlich, dass es offensichtlich Bankgeschäfte gibt, die sich für die Parkbank eignen – andere aber nicht. Mobile Banking ist momentan auf einfache Sachverhalte beschränkt. Gerade auch in der jüngsten Generation, die mit den mobilen Endgeräten quasi aufgewachsen ist, wurde Unsicherheit im Umgang mit Mobile Banking artikuliert und Vorbehalte gegen „Banking allerorten“ geäußert. Qualitative Diskussionen beruhen auf der Teilnahme weniger Personen und erbringen zwar tiefe, aber nicht verallgemeinerbare Erkenntnisse. Es reichte aber, um Skepsis gegenüber dem Hype um Apps und FinTechs zu säen – und um eine quantitative Studie unter Internetnutzern aufzusetzen. Im Folgenden stellen wir einige Ergebnisse vor.

Information und Abschluss im Internet: Wo die Lücke klafft

Für die Information über Finanzprodukte ist das Internet ein idealer Ort. Aber auch der Abschluss wird immer häufiger online vorgenommen. Natürlich ist die Conversion Rate – die Quote aus Information und Abschluss – produktabhängig und bei „einfachen“ Produkten wie der Girokontoeröffnung, den kurzfristigen Geldanlagen oder der Kreditkarte und selbst den langfristigen Anlagen auch höher.  

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01/2018

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
02.01.2018
Erschienen in Ausgabe:

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Quelle(n):
Bildquelle: ©franckreporter / iStockphoto.com
Autor/in 
Bernhard Keller, Debora Neumann, Sylvia Pichert

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