Vorstoß zur Einführung einer Haltedauer für Aktien
„Anleger und Banken würden profitieren“

Die Managementberatung Investors Marketing AG hat den Vorstoß der Politik zur Einführung einer Haltedauer für Aktien begrüßt. Vorstandschef Dr. Oliver Mihm erklärte am Mittwoch in Frankfurt am Main: „Es wird höchste Zeit, dass wieder Anreize für die Anlage in Wertpapieren geschaffen werden.“ Trotz Niedrigzins hätten private Anleger in den letzten Jahren nur wenig vom Wachstum an den Börsen profitiert. „Die Einführung einer Haltedauer für Aktien würde neue Anreize für das Wertpapiersparen schaffen. Von einer Stärkung der Aktienkultur in Deutschland würden Anleger und Banken profitieren“, so Mihm. 

Laut der Süddeutschen Zeitung äußerte sich auch das Deutsche Aktieninstitut zustimmend zu der Initiative. „Die Einführung einer Haltedauer für Aktien ist eine sehr geeignete Maßnahme, mehr Menschen für Aktien zu begeistern", sagte die Geschäftsführerin des Instituts Christine Bortenlänger der Zeitung. Der Erfolg von Aktien stelle sich am besten bei langfristiger Anlage ein. Häufiges Kaufen und Verkaufen fresse hingegen die Rendite auf.

Der Vorschlag der bayerischen CSU sieht vor, dass Aktien steuerfrei verkauft werden können, wenn sie eine bestimmte Zeit gehalten werden. Die Partei nennt eine Haltedauer von fünf Jahren. Wer langfristig mit Aktien für das Alter spart, soll somit nicht mehr vom Fiskus belangt werden, so das Ziel. Derzeit besteht eine Abgeltungsteuer von 25 Prozent auf Gewinne mit Aktien. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
08.01.2020
Autor/in 
Redaktion die bank
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