Projekt ausgezeichnet
Sprachassistenten „made in Germany“
 

In Deutschland entsteht eine mehrsprachige Sprachassistentenplattform für Business-to-Business-Anwendungen. Das Konzept mit dem Namen „Speaker“ wurde nun vom Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet.

US-amerikanische und asiatische Firmen dominieren bisher den Markt für Sprachassistenzlösungen. Das Fraunhofer IIS und das Fraunhofer IAIS haben sich daher institutsübergreifend zusammengeschlossen, um in Deutschland eine mehrsprachige und offene Sprachassistentenplattform „made in Germany“ für Business-to-Business-Anwendungen aufzubauen. Jetzt wurde das Projekt mit dem Namen „Speaker“ bei einem Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgezeichnet. Es handele sich dabei ums eins von 16 Konzepten, das sich gegen die Konkurrenz von über 130 Einreichungen durchsetzen konnte, teilte das Fraunhofer IAIS am Mittwoch in Sankt Augustin mit.

Der Bedarf der deutschen Industrie und Wirtschaft an Sprachassistenzlösungen sei enorm, hieß es. Mit Lösungen aus dem Ausland seien jedoch europäische Standards der Datensicherheit bisher nicht umzusetzen. Die Idee hinter der Plattform: Firmen könnten einzelne Technologiemodule nutzen und für ihre Bedarfe anpassen. Mit einer deutschen Sprachassistenzlösung werde es möglich, die Datensouveränität personenbezogener und unternehmensrelevanter Informationen zu gewährleisten. 

Wie es weiter hieß, sei die geplante Plattform eingebettet in ein umfassendes Ökosystem bestehend aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen, Start-ups und Forschungspartnern, die eine „hohe Innovationsfähigkeit und den Transfer von der Forschung in die Praxis“ sicherstellten. Schon in der Konzeptphase konnten den Angaben zufolge für das Projekt zahlreiche namhafte Partner aus Industrie und Forschung gewonnen werden. Für die geplante Umsetzung könnten sich weitere interessierte Firmen dem Konsortium anschließen und ihre Anforderungen in das Projekt einbringen. (ud)

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
19.09.2019
Quelle(n):
Bildquelle: fotolia.com/amriphoto.com
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