Augmented-Reality
Berufliche Anwendungen nehmen zu
 

Ein Live-Bild mit digitalen Zusatzinformationen aufwerten, das können Augmented-Reality-Technologien (AR). Jeder fünfte Bundesbürger hat sie bereits ausprobiert, etwa mit dem Smartphone oder über eine entsprechende Brille, wie sie bereits 4 Prozent der Deutschen besitzen. Und während sich ein Viertel der repräsentativ befragten Deutschen ab 16 Jahren die Nutzung von AR-Lösungen durchaus vorstellen kann, kommt dies für 46 Prozent hingegen überhaupt nicht in Frage. Immerhin ist der Begriff AR mittlerweile verbreitet und sieben von zehn Deutschen können ihn richtig einordnen. Die Umfrage hatte der Digitalverband Bitkom durchführen lassen.

Auch im beruflichen Umfeld bieten sich immer mehr Einsatzszenarien für Augmented Reality. Und so vermutet Bitkom-Experte Sebastian Klöß, dass Business-Anwendungen der AR zum Durchbruch verhelfen werden. „Bei Schulungen lässt sich die Technik genauso einsetzen wie als Unterstützung bei Wartungs- und Reparaturarbeiten, im Operationssaal von Ärzten genauso wie auf der Baustelle von Baggerfahrern.“ Manche Anwendungen nutzen auch virtuelle Maßbänder oder helfen bei der Einrichtung.

Heute kommt Augmented Reality noch am häufigsten im Gaming-Bereich zum Einsatz, etwa in Spielen wie Pokémon Go oder Wizards Unite. 45 Prozent der von Bitkom Befragten haben schon einmal bei Snapchat oder Instagram mit AR-Filtern gearbeitet. Gut jeder Dritte hat AR zur Orientierung und Information auf Reisen genutzt, 13 Prozent für Bildungs- und Lernprojekte. Bei interessierten Nichtnutzern unterscheiden sich die Präferenzen. Wer bisher noch nicht mit AR in Kontakt gekommen ist, diese aber nutzen würde, sieht AR-Anwendungen im Reiseumfeld für sich an erster Stelle. „Für Städtereisende gibt es etwa Anwendungen, die den Weg zu Sehenswürdigkeiten weisen, Wissenswertes einblenden und längst verschwundene Gebäude an ihrem früheren Standort wiederauferstehen lassen“, erläutert Klöß. Fast drei von zehn Interessierten würden Augmented Reality im beruflichen Umfeld nutzen wollen. (kra)

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Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
06.09.2019
Quelle(n):
Bildquelle: iStock.com/Georgijevic
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