Weniger Techniker, mehr Stratege
Die von IBM veröffentlichte Studie mit dem Titel „Die Stimme des CIOs“ geht auf die künftig veränderte Rolle des IT-Chefs ein. Das zentrale Ergebnis: CIOs definieren ihre Rolle heute zunehmend neu. Sie nehmen für sich in Anspruch, nicht mehr nur als exzellente IT-Experten oder als ewig nach Einsparungen Suchende gesehen zu werden.
Der CIO wird immer mehr zum Allrounder: Seine Rolle wandelt sich vom Technologie-Experten hin zum Strategen, und er leistet einen deutlichen Beitrag zum Geschäftserfolg. Der CIO ist künftig in erster Linie Innovationstreiber, Kostensenker, IT-Manager und Führungskraft, Wertschöpfer und Pragmatiker zugleich. Die Studie, bei der 2.598 CIOs aus 19 Branchen und 78 Ländern befragt wurden, bringt es auf den Punkt: Ohne IT findet in Unternehmen heute kaum noch Innovation statt. Laut Studie gibt es für erfolgreiche CIOs drei Leitmotive: Innovationen verwirklichen, den Return on Invest der IT steigern und die geschäftliche Wirkungskraft der IT stärken. Als kluge Wertschöpfer müssen die Manager neue Wege finden, wie Kunden und das Unternehmen von der IT profitieren können. Was die Verwirklichung von Innovationen angeht, unterscheiden sich auch die Prioritäten der deutschen CIOs von denen ihrer globalen Kollegen: In Deutschland stehen Collaboration-Lösungen für die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern an erster Stelle, gefolgt von Business Intelligence sowie Analyse und Harmonisierung von Anwendungen.


