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Bezahlen per Handy

Google Wallet gestartet

Die Markteinführung läuft schneller als erwartet: Seit Mitte 2011 steht Handynutzern in New York und San Francisco der neue Bezahldienst für Mobiltelefone des US-Suchmaschinenbetreibers Google zur Verfügung. Bis 2014 wird nach Prognosen des US-Konzerns jedes zweite Smartphone in den USA eine solche Bezahlfunktion besitzen.

Deutsche Anbieter treten hingegen mit eigenen mobilen Bezahlsystemen auf der Stelle. Zeitraubende Abstimmungsprozesse zwischen den Partnern werden hierzulande als Grund genannt. Um sich Marktanteile zu sichern, sind Telekommunikations- und Finanzbranche aber jetzt gefordert, tragfähige Partnermodelle zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer Marktanalyse von Steria Mummert Consulting. Denn das Bezahlen mit dem Handy wird künftig nicht nur für Kleinstbeträge greifen, sondern mit dem M-Payment wird eine vollwertige Bezahlalternative zu den bekannten Debit- oder Kreditkarten geschaffen. Derzeit vertrauen Kunden bei der Abwicklung ihres Zahlungsverkehrs in erster Linie meist ihrer Hausbank. Aus diesem Grund erwarten die Kunden auch beim M-Payment die nahtlose Anbindung an das Zahlungsverkehrsnetz ihres Instituts. Daher sollten deutsche Banken die Chance wahrnehmen, mittelfristig mit Smartphone-Anwendungen eine Alternative zu Debit- und Kreditkarten anbieten zu können, empfiehlt Steria Mummert.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 01/2012
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  • »Cyber-Kriminalität: Gefahrenzone World Wide Web: Viren-Autoren und Spam-Urheber agieren mit enormer krimineller Energie, so der Sicherheitsspezialist Message Labs in seinem Security Report für das Jahr 2009. Der Bericht zeigt, dass Botnets zwar Rückschläge erlitten, doch durch Überlebenskünstler-Qualitäten leider wieder schnell auf die Beine gekommen sind.
Buchtipp (IT)