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Smartcards - Expansion in Osteuropa

Go East

Der osteuropäische Markt bietet laut Frost & Sullivan einzigartige Möglichkeiten für technologische Innovationen, vor allem wenn es um Chipkarten-Anwendungen geht. Polen und andere Länder der Region mit Nachholbedarf in Sachen Zahlungssysteme sowie IT- und Kommunikationsinfrastruktur könnten die in anderen Ländern Europas existierenden traditionellen Strukturen damit quasi überspringen und sich direkt und ohne Umwege kartenbasierte Zahlungsmethoden zu eigen machen.

Das Potenzial für entsprechende Anbieter sei enorm. Die Analysten prognostizieren dem mittel- und osteuropäischen Markt in ihrer Studie „Überspringen traditioneller Zahlungsmethoden - Chancen, um in Osteuropa den Einsatz der Smart-Card- Technologie zu vertiefen“ zwischen 2008 und 2015 eine Steigerung der mit Smartcards getätigten Umsätze um durchschnittlich 12 % pro Jahr. Die dortige unterentwickelte Zahlungsverkehrsinfrastruktur locke momentan viele Interessenten an, die auf diesem Weg Kontakt zu den Endverbrauchern knüpfen wollten. Dies führe dazu, dass Smartcards auch von Stellen ausgegeben würden, die im traditionellen Sinne nichts mit dem Bankwesen zu tun hätten, beispielsweise dem Einzelhandel. Smartcard-Unternehmen können laut Frost & Sullivan von den niedrigen Eintrittsbarrieren profitieren. Mittelfristig bietet sich dann ein Vordringen in den Bereich IT-Systeme und -Dienstleistungen an. Dabei dürften vor allem die Akteure erfolgreich sein, denen es gelingt, ihr spezifisches Know-how mit hochwertigen Produkten und Serviceleistungen zu kombinieren und ihr Angebot an die lokalen Erfordernisse anzupassen. Dabei eröffnen sich enorme Chancen für Smartcard-Anbieter, die es einer Gesellschaft mit einem relativ hohen Anteil an Einwohnern ohne Bankkonto ermöglichen, künftig auf Smartcard-Technologie zu setzen.

smartcards als zahlungsmittel: wachstum in osteuropa

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 07/2010
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