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Crowdfunding

Geldquelle Internet

Beim Crowdfunding fungiert die anonyme Masse der Internetnutzer (Crowd) als Kapitalgeber oder Spender für Existenzgründer und Künstler. In den USA werben Vorreiter wie die bereits prominente Plattform Kickstarter frisches Geld ein. Noch ist allerdings unklar, inwieweit dieser Trend auch die professionelle Unternehmensfinanzierung erfasst. | Lothar Lochmaier

In der Regel ist bei dem Kunstbegriff Crowdfunding eine Aktion durch eine Mindestkapitalmenge gekennzeichnet, die durch die Masse fremdfinanziert sein muss, bevor die Aktion startet. Im Verhältnis zur Mindestkapitalmenge leistet jedes Mitglied der Masse (Crowdfunder) nur einen geringen finanziellen Anteil. Das Modell weist einige Gemeinsamkeiten – aber auch Besonderheiten – im Vergleich zum Social Lending und Sponsoring sowie Fundraising auf.

In der kommerziellen Variante fungiert eine professionelle Online-Plattform bzw. ein IT-Dienstleister beim Crowdfunding als Vermittler, der eine Provision erhebt, die in der Regel bis zu 10 % der Gesamtsumme beträgt. Bekannt wurde Crowdfunding durch medienwirksame Großprojekte mit populären Künstlern, wie der Musikgruppe Public Enemy, die ihr neues Album direkt durch die Fangemeinde mitfinanzieren ließ.

Projekte sorgen für Furore
Werbewirksam Furore machte im Juni 2010 auch das Projekt Diaspora. Vier Studenten benötigten für die Entwicklung einer neuen Internetplattform rund 10.000 US-$. Die Plattform Diaspora sollte dabei als anwenderfreundliche Alternative zum sozialen Netzwerk Facebook aufgebaut werden. Sie warb gegenüber dem weithin bekannten Original mit dem Argument von mehr Datenschutz und einer dezentralen Speicherung der Nutzerdaten direkt auf dem Rechner des Anwenders.

Immerhin mehr als 200.000 US-$ kamen so bei der Aktion rasch zusammen. Unter den Spendern für Diaspora befand sich auch Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Ein weiteres Praxisbeispiel verdeutlicht das Grundprinzip: Die New Yorker Futuristin Venessa Miemis warb bei der weltweit führenden Plattform Kickstarter.com um Unterstützung für ein ähnlich gelagertes Vorhaben, das die Initiatorin über ein professionelles Video-Testimonial ihren potenziellen Unterstützern als „The Future of Facebook Project“ präsentierte.

Laut Projektbeschreibung sollen darin Spezialisten und andere Interessierte die nicht nur geschäftlichen Zukunftsperspektiven des weltweit größten sozialen Netzwerks Facebook ausloten. Das Spendenziel bei diesem Vorhaben lag bei 5.000 US-$, eine durchaus adäquate Summe bei derartigen Finanzierungen. Binnen weniger Wochen kam so auch in diesem Fall beim Future of Facebook Project deutlich mehr Geld zusammen.

Dies zeigt, innovative Projekte haben ihren Charme, der eine breitere Masse von potenziellen Unterstützern durchaus in seinen Bann ziehen kann. Jedoch ist die Anzahl der präsentierten Vorhaben so zahlreich, dass dies einen intensiven Wettbewerb um die Unterstützergemeinden ausgelöst hat. Dass sich durch netzbasierte Modelle der Markt für Social Sponsoring und Fundraising dennoch dynamisch wandelt, bestätigt das Beratungshaus Accenture. Neue Internetportale zur Unternehmensfinanzierung übernähmen eine ergänzende Rolle im Aktiv- und Passivgeschäft zu traditionellen Geldhäusern.

Gerade kleinere Unternehmen mit ergänzendem Kapitalbedarf sehen darin ihre Chance, wenn sie etwa über das Netz Ausschau nach Unterstützern für neue Produktentwicklungen halten. Bislang als exotisch angesehene Finanzierungswege wie Crowdfunding und Social Lending gewinnen an Boden, bei denen eine größere Masse an Nutzern durch kleinere Beträge den Initiativen frischen Schwung verleihen mag, bevor diese Initiativen, wie es oft der Fall ist, auszutrocknen drohen.

Der Reiz des Crowdfunding-Modells besteht darin, dass die anonyme Masse ein vorgeschlagenes Projekt direkt im Netz begutachten und es ebenso spontan mit einer Spende oder einem Darlehen unterstützen kann. Die populärste weltweit bekannteste Plattform ist die amerikanische Plattform Kickstarter.com. Aber auch andere Namen kursieren, wie das deutsche Portal Pling, auf dem beispielsweise ein Leipziger Spielentwickler die ursprüngliche Spendenzielmarke von 10.000 € deutlich übertraf.

Ein weiteres Praxisbeispiel, das im Frühjahr bei Kickstarter erfolgreich abgeschlossene Projekt Tiktok, zeigt das Potenzial  virtueller Finanzgemeinschaften jenseits von vernachlässigbaren Kleinbeträgen auf. Eine kleine US-Firma bat im Netz um Unterstützung für ein neues Produkt. Und zwar für eine Halterung, um den iPod Nano als Multitouch-Armbanduhr zu konstruieren. Der Erfolg der Aktion ließ in diesem Fall nicht lange auf sich warten. Denn 13.512 Geldgeber spendeten insgesamt 941.718 US-$. Die Entwickler hatten ursprünglich nur 15.000 US-$ als Spendenziel veranschlagt.

Ist der Stein einmal ins Rollen gekommen und stufen immer mehr Menschen aus der weltweit verstreuten Internetgemeinde die Idee als attraktiv ein, dann ist der Umweg über eine derartige Internetplattform für Unternehmen nicht nur eine gute Methode zum Geldeinsammeln. Den Werbe- und Marketingeffekt gibt es, so zumindest lautet die fast euphorische Erwartungshaltung, gleich noch kostenfrei hinzu.

Kreativer Anschub für die Wagnisfinanzierung
Bringt man mit Blick auf die Wachstumschancen von Crowdfunding die etwas überhitzte Stimmungslage um die sozialen Netzwerke in Abzug, dann stellen sich zunächst einige existenzielle Fragen zu diesem Geschäftsmodell. Eine offene Frage bleibt etwa, ob und in welcher Form dieses Konzept sich überhaupt auf den Bereich der Unternehmensfinanzierung übertragen lässt.

Dass Crowdfunding, Social Sponsoring und Social Lending zumindest die Welt der Unternehmensfinanzierung nachhaltig tangieren, also all diese Elemente nicht im Randbereich für Mikrospenden und Einzelprojekte verhaftet bleiben, diese Erkenntnis beginnt sich allmählich durchzusetzen. Auch in rechtlicher Hinsicht beginnt sich das Terrain bereits zu professionalisieren.

So gibt es Tendenzen innerhalb der amerikanischen Regulierungsbehörde United States Securities and Exchange Commission (SEC), sich eingehend mit diesem neuen Phänomen auseinanderzusetzen und den dafür passenden rechtlichen Rahmen bereitzustellen. Ein gewisser Handlungsbedarf ist evident, zumal zahlreiche neue und auf junge Unternehmen spezialisierten Plattformen wie Rippple auf den Markt drängen, deren Seriösität im Umfeld dieser neuen Klasse von Business Angels erst eingehend geprüft werden sollte.

Vor allem gilt es, Trittbrettfahrer des Hypes um die sozialen Netzwerke rechtzeitig zu erkennen, die nur Vorabgebühren in Rechnung stellen, statt sich etwa erst am Ende einer erfolgreich verlaufenen Auktionsfrist honorieren zu lassen. Es lässt sich feststellen, dass eine Finanzierung zur Aufstockung von unternehmerischem Eigenkapital via Crowdfunding derzeit nicht in allen Ländern möglich ist.

Der lokale Rahmen hängt sehr stark von den jeweiligen Regularien ab. In Europa haben zumindest mit Blick auf kleinere Unternehmensfinanzierungen einige Plattformen die ersten regulatorischen Hürden bereits überwunden. So hat sich etwa die C-Crowd AG in Zürich, ein Online-Fundraising-Spezialist, auch auf das geschäftliche Umfeld spezialisiert. In der Schweiz können Jungunternehmer unter bestimmten Bedingungen potenziellen Investoren Anteile anbieten. Dem trägt C-Crowd nun Rechnung. Die Betreiber haben ihr Geschäftsmodell dazu bereits mit einer Freigabe der schweizerischen Finanzmarktaufsicht FINMA abgesichert.

Die zunehmende Beliebtheit von Crowdfunding auch in vermeintlich als konservativ angesehenen Milieus zeigt, dass sowohl Spender als auch Investoren damit begonnen haben, bestehende Strukturen zu hinterfragen. Macht es wirklich Sinn, zusätzliche Fondsanteile zu kaufen, oder benötigt eine globale Stiftung mit einem administrativen Aufwand von 40 % wirklich meine Unterstützung? So lauten nur einige Fragen, die in der breit gefächerten Szene derzeit kursieren.

Pilotprojekte weisen die Richtung

Dass die dynamische Entwicklung von Crowdfunding längst keine unrealistische Zukunftsvision mehr darstellt, unterstreicht auch das Beispiel der Schweizer Plattform Cofundit. Das Unternehmen in Lausanne hat sich nicht auf Spenden, sondern auf die Vergabe von Darlehen spezialisiert. Der erste Deal im Wert von rund 133.000 € ist bereits perfekt.

Dabei handelt es sich um Faction Skis, einen jungen aufstrebenden Skiproduzenten aus Verbier. Dieser war die vergangenen beiden Jahre dank einer Anschubfinanzierung via Business Angels bereits stark gewachsen. Für die vergangene Wintersaison war nun das Orderbuch zu groß geworden, um den Einkauf der Basisstoffe aus eigenen Mitteln vorzufinanzieren.

Der Liquiditätsbedarf über sechs Monate wurde über die Plattform von Cofundit bei sieben Investoren innerhalb eines Monats platziert. Und die nächste Finanzierungsrunde steht bereits an – bei KeyLemon, einer jungen Firma, die eine nutzerfreundliche Zugangssicherungssoftware auf Basis der Gesichtserkennung entwickelt hat. Neben erstem erfolgreichem Retailverkauf hat die Firma laut Angaben von Cofundit bereits einen großvolumigen OEM-Vertrag für einen Pilotmarkt abschließen können. Gemeinsam mit Cofundit macht sich KeyLemon nun auf die Suche nach weiteren Investoren für einen mittleren sechsstelligen Betrag.

Im Vergleich mit den Vereinigten Staaten gelten Investoren in Europa bzw. Deutschland zwar als risikoscheu, doch sehen Experten durchaus neue Chancen. Insbesondere Start-ups ohne klare Roadmap bei der Suche nach Gründungskapital könnten verstärkt auf die unkonventionelle Methode der Finanzierung via Web zurückgreifen. Allerdings bleibt der Trend insbesondere bei sechs- oder gar siebenstelligen Beträgen – direkt in der Unternehmensfinanzierung angesiedelt – zunächst ein Randphänomen, unter anderem wegen diverser gesetzlicher Regularien wie Banklizenzen und Konzessionen. Viele Einstiegshürden stellen noch juristisches – gleichwohl nicht unlösbares – Neuland dar.

Und dann gäbe es auch noch den kulturellen Wandel im Unternehmen zu bewältigen. Ein Argument für Veränderungen: Geschickt adressiert, könnte mit Hilfe einer Crowdfunding-Aktion das unternehmerische Beziehungsnetzwerk sprunghaft anwachsen. Dies könnte die eigene Marktposition und Reichweite einer Firma stärken.

Neue Formen der Kundenbeziehungspflege (CRM) könnten sich so ihren Raum schaffen. Außerdem könnten Finanzmanager im Unternehmen einen zusätzlichen Verhandlungsspielraum gegenüber konventionellen Finanzierungshäusern generieren. Allerdings wird in den neuen Kanälen häufig eine deutlich offenere, direktere und schnellere Kommunikation erwartet, was eine allzu blauäugige Herangehensweise verhindert.

Rechtlicher Rahmen bremst
Mit den Risiken und Nebenwirkungen des Crowdfunding haben sich einschlägige Experten bereits befasst, etwa die des Wagniskapitalfinanciers Target Partners in München. Der schlanke Evaluierungsprozess beim Crowdfunding könne für den Unternehmer mit Blick auf zukünftige Investoren problematisch sein. Es bestehe die Gefahr, Gesellschafter ins Boot zu holen, die nicht zum Unternehmen passten, was ein erhebliches Konfliktpotenzial in sich berge. Außerdem könne Crowdfunding zur Gesellschafterzersplitterung und zu administrativer Komplexität führen, wenn die Stimmen der Gesellschafter nicht entsprechend „gepoolt“ seien.

Zudem gilt: Crowdfunding gleicht einem Elevator Pitch: Mit nur wenigen Mitteln sollte das Projekt verständlich dargestellt werden. Fans müssen generiert werden, der Aha-Effekt in der Netzgemeinschaft sollte möglichst groß sein. Im Klartext: Wer dafür eine bereits gut funktionierende Community mitbringt, ist gegenüber Neueinsteigern deutlich im Vorteil. Idealerweise hat das Gründerteam bereits ein fertiges Produkt vorzuweisen, oder es befindet sich unmittelbar vor dem Markteintritt.

Social Lending weitet sich aus
Neben dem Hype um das Thema Crowdfunding gibt es ein weiteres Spielfeld, bei dem (kleinere) Unternehmen oder Selbstständige im Netz um Unterstützung für ihr Anliegen werben können. Denn es zeichnet sich bereits ab, dass Online-Kreditbörsen, bei denen private Nutzer sich gegenseitig Kredite gewähren bzw. Darlehen vergeben, sich auch in das Geschäftskunden-Segment begeben.

Als weltweit führende Repräsentanten dieser erst seit wenigen Jahren existierenden Finanzierungsplattformen sind der britische Vertreter Zopa, das amerikanische Pendant Lending Club und der deutsche Betreiber Smava zu nennen. Allen Plattformen gemeinsam ist die Tendenz von zweistelligen jährlichen Wachstumsraten. Spitzenreiter ist Zopa, das seit seinem sechsjährigen Bestehen allein im letzten Jahr um 80 % zulegen konnte – und bis März 2011 Darlehen im Wert von über 140 Mio € ausreichte.

Nach eigenen Angaben hält Zopa damit einen Anteil von rund 2 % am britischen Marktvolumen für ungesicherte Darlehen zwischen Privatpersonen. Ähnlich rasant – wenngleich immer noch auf relativ niedrigem Grundniveau – verläuft die Entwicklung bei Lending Club. Dort hat sich die Zahl der monatlich vergebenen Kredite mittlerweile auf knapp 9 Mio € erhöht.

Ebenfalls im zweistelligen Wachstumstempo verläuft die Entwicklung beim deutschen Pendant Smava. Das vermittelte Kreditvolumen erhöhte sich im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr um nahezu 50 % auf rund 22 Mio €. Und die Ausfallraten der Kredite scheinen sich – zumindest bei diesen drei Marktführern in ihren jeweiligen Heimatländern – in einem überschaubaren marktüblichen Rahmen zu bewegen.

Allerdings sind die Konditionen für die einzelnen Kreditgesuche – entgegen den werblichen Beteuerungen – vor allem in den unteren Bonitätsklassen oftmals nicht besser als jene der traditionellen Kreditgeber. Dennoch lässt sich auch hier zusammenfassend bilanzieren, dass sich diese neue Anlageklasse in einer – allerdings überschaubaren – Wachstumsnische etabliert hat.

Geringer Marktanteil

Der Bundesdeutschen Variante Smava kommt dabei zugute, dass die Stiftung Warentest die Plattform bereits zum vierten Mal in Folge mit einer positiven Gesamtwertung als die „erste Wahl“ bei der Kreditsuche im Netz bedacht hat. In seiner bislang vierjährigen Geschichte hat Smava laut eigenen Angaben Darlehen in Höhe von rund 50 Mio € ausgereicht. Von der ursprünglich anvisierten Zielmarke, dem hart umkämpften Markt für Konsumkredite in Deutschland einen neuen Stempel aufzudrücken, sind die Betreiber jedoch noch weit entfernt. Zum Vergleich: Die Kredite der Banken an Privatpersonen (einschließlich Wohnungsbau) belaufen sich hierzulande auf 795 Mrd €.

Trotzdem ist kaum zu übersehen, dass die Zahl der Kredite auch für kleinunternehmerische Zwecke zunimmt. Diesem Bedarf versuchen die Betreiber von Smava etwa dadurch Rechnung zu tragen, dass sie einerseits die Größenordnung der Kredite auf eine Summe von 50.000 € limitieren, andererseits jedoch den Verwendungszweck nicht weiter eingrenzen. Zudem bewirbt der Online-Marktplatz intensiv sein Darlehensangebot für Selbstständige.

Eine aktuelle Smava-Auswertung von über 5.000 Krediten im Privatkundensegment zeigt ein differenziertes Bild der Verwendungszwecke: Auf Platz 1 des Rankings steht der Ausbau von Haus und Garten (inklusive Heimwerken). Auf Platz 2 folgt die Umschuldung, gefolgt von Neuanschaffung bzw. Reparatur eines Autos oder Motorrads. Danach rücken Ausgaben für Familie und Erziehung sowie für die Aus- und Weiterbildung in den Fokus. Auf den weiteren Plätzen im Nutzerranking liegen Ausgaben für Reisen und Feierlichkeiten, für Unterhaltungselektronik sowie für Sport und Freizeit.

Mit Blick auf die Geschäftskunden ergibt sich laut Smava folgendes Bild: Rund 40 % des bislang seit Gründung im Jahr 2007 erzielten gesamten Umsatzvolumens von 50 Mio € entfallen demnach auf das Segment der Geschäftskredite. Im laufenden Jahr ist dieser Anteil weiter auf 45 % angestiegen. Fast jedes fünfte Darlehen ist dabei an ein Dienstleistungsunternehmen gegangen, jeder zehnte Kredit in den Groß- und Einzelhandel geflossen.

Neue Marktmodelle ernst nehmen
Fazit: Der Markt für kleinteilige Wachstumsfinanzierungen mit niedriger Einstiegsschwelle befindet sich nicht nur im Kernrevier von Social Sponsoring und Fundraising in einer neuen Entwicklungsphase. Insbesondere Existenzgründer, Künstler und Kleinunternehmen adressieren mit Hilfe von Web 2.0-basierten Plattformen via Crowdfunding und Social Lending neue Chancen in der Unternehmensfinanzierung.

Freilich verharrt diese Form der ergänzenden Kapitalbeschaffung mit einem direkten Einwerben von Spenden und/oder Darlehen zunächst in einem Nischenmarkt. Aus dem Blickwinkel von Banken und sonstigen Finanzdienstleistern betrachtet stellt diese Entwicklung keine unmittelbare Bedrohung für das Kerngeschäft der Unternehmensfinanzierung dar.
 

Lothar Lochmaier ist Fachjournalist in Berlin.
Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 09/2011
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