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Auf der Suche nach dem Online-Ich

Ego-Googeln voll im Trend

Über zwei Drittel (69 %) aller Internetnutzer in Deutschland haben schon einmal bei Suchmaschinen wie Google, Bing oder Yahoo ihren eigenen Namen eingegeben.

Das hat eine aktuelle Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Aris im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom ergeben, bei der 1.000 deutschsprachige Internetnutzer ab 14 Jahren per Telefon befragt wurden: Jeder sechste Befragte recherchiert danach regelmäßig über die eigene Person, jeder Dritte gelegentlich und etwas mehr als jeder Fünfte eher selten. 28 % aber haben noch nie ihren Namen in eine Suchmaschine eingegeben. Grundsätzlich gilt: „Jeder sollte wissen, was andere im Internet über ihn erfahren können, zum Beispiel vor Bewerbungsgesprächen oder bei der Aufnahme von Geschäftskontakten“, erklärt Bitkom-Präsident Professor Dieter Kempf. Frauen liegen beim Ego-Googeln vor den Männern. Ebenfalls sehr beliebt ist Ego-Googeln bei jüngeren Menschen: Von den 18- bis 29-Jährigen sind 84 % bereits auf die Suche nach dem Online-Ich gegangen.

Der Artikel ist erschienen in der Ausgabe 02/2012
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Stichwort
  • »Cyber-Kriminalität: Gefahrenzone World Wide Web: Viren-Autoren und Spam-Urheber agieren mit enormer krimineller Energie, so der Sicherheitsspezialist Message Labs in seinem Security Report für das Jahr 2009. Der Bericht zeigt, dass Botnets zwar Rückschläge erlitten, doch durch Überlebenskünstler-Qualitäten leider wieder schnell auf die Beine gekommen sind.
Buchtipp (IT)