Beim Web 2.0 noch Lernbedarf
Unternehmen sind zunehmend daran interessiert, die Möglichkeiten des Web 2.0 für ihre Kommunikation zu nutzen. Marketing-Dienstleister, die sich auf Webseiten-Design und Online Marketing spezialisiert haben, erhalten von ihren Kunden vermehrt den Auftrag, Webseiten durch Social-Media-Verknüpfungen zu erweitern.
Dennoch sind viele Unternehmen von dem Angebot an unterschiedlichsten Social-Media-Plattformen noch überfordert. Ein weit verbreiteter Fehler sei, wenn man sich der Kundendiskussion und -reaktion etwa auf Facebook nicht stellt. Das macht ein Fan zweimal mit und danach meint er, das Unternehmen kommuniziere gar nicht mit ihm. Einige Werbe- und Kommunikations-Agenturen geben sich deshalb besonders trendbewusst: Ihren eigenen Webauftritt haben sie vollständig durch Social Media ersetzt. Statt eine eigene Domain zu gestalten, stellt man inzwischen alles bei Facebook, Flickr oder YouTube ein. Pressearbeit und Nachrichtenverbreitung wird via Twitter erledigt. Das sei nicht nur zeitgemäß, verlautbaren die betreffenden Agenturen, sondern auch zeitsparend, weil man überhaupt kein Content-Management-System mehr benötige. Wichtig ist jedoch, Social Media stets auf die Zielgruppe auszurichten.

