Eine Branche hält sich fit
Gesundheitsreport Kreditgewerbe

Eine Branche hält sich fit

Das Krankheitsgeschehen im deutschen Kreditgewerbe hat sich zuletzt gegen den Trend positiv entwickelt: Anders als in der Gesamtwirtschaft war bei den Banken der Krankenstand rückläufig, die Entwicklung bei psychischen Störungen blieb unauffällig und verlief günstiger als im Branchendurchschnitt. Auch die Gesundheitsangebote der Institute für ihre Beschäftigten bestehen den Fitnesstest: Die Arbeitgeber im privaten Bankgewerbe haben den ohnehin guten Standard im betrieblichen Gesundheitsschutz noch einmal erhöht. Carsten Rogge-Strang [mehr lesen]

Unternehmensanleihen

Mindeststandards in der Bondkommunikation

Bondinvestoren fordern eine spezifische Finanzmarktkommunika­tion, um vorausschauende Bonitätsanalysen durchführen zu können. Aufgrund des asymmetrischen Ertrag/Risiko-Profils bei Anleihen liegt der Schwerpunkt der Fixed-Income-Analyse darin, Risiken frühzeitig erkennen und abwenden zu können. Hier sind konstruktive Gespräche mit der Unterneh­mens­­­führung des Emittenten hilfreich, die in bonitätsstabilisierende oder -verbessernde Maß­nahmen münden sollten. Der DVFA-Arbeitskreis Bondkommunikation, ein vorwiegend mit Praktikern aus dem Asset Management besetztes Gremium, hat angesichts der steigenden Bedeutung von Unternehmensanleihen Mindeststandards für die Bondkommunikation vorgestellt, die als Grundlage für professionelle Investor Relations dienen sollen. Christoph Klein , Markus Walchshofer [mehr lesen]

Prozessoptimierung

Retail-Werkbank für die Zertifikateproduktion

In der Automobilindustrie dürfte sie neben der Erfindung des Fließbands zu der größten produktionstechnischen Errungenschaft zählen: die Plattformbauweise, die heutzutage längst Branchenstandard ist. Anders in der Bankenwelt: Hier stellt die Produktion einer großen Stückzahl an individualisierbaren Anlageprodukten, wie Zertifikaten und Anleihen, bei effizientem Ressourceneinsatz noch immer die Ausnahme dar. Doch gerade eine industrielle Fertigung schafft im Wettbewerb enorme Vorteile: größeren Output, hohe Qualität und Reduktion der Fehleranfälligkeit. Branislav Sincic [mehr lesen]

Steuerbürokratie

Teure Pflichten

Die Banken werden wie alle anderen Arbeitgeber bei der Erhebung der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsbeiträge unentgeltlich und weitreichend in die Pflicht genommen. So müssen sie etwa umfangreiche Arbeiten im Bereich des steuerlichen Reisekostenrechts verrichten und überdies vielfältigen Verpflichtungen aus dem steuerlichen Verfahrensrecht nachkommen. Auf Vorschläge insbesondere der Kreditwirtschaft wurden in beiden Teilbereichen erste erfreuliche Vereinfachungsprozesse eingeleitet. Bei anderen Themen wurde zwar im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und FDP aus 2009 eine Reduzierung des Verwaltungsaufwands für die Wirtschaft angekündigt, eine Umsetzung steht bisher jedoch noch aus. Daniel Hoffmann [mehr lesen]

IT-Sicherheit

Klarer Kompass für Social Media gefragt

Die Nutzung von sozialen Netzwerken wie Facebook, Google+ oder Twitter hat einerseits längst die Mitte der Gesellschaft erreicht. Mit der wachsenden Verbreitung erhöht sich jedoch die „Störanfälligkeit“ – auch weil Mitglieder oftmals blauäugig in punkto Datenschutz und -sicherheit agieren. Deshalb sollte der Wildwuchs unterschiedlicher Anwendungen gerade an der Schnittstelle zur betrieblichen Informationstechnologie produktiv kontrolliert und gesteuert sein, ohne jedoch mit allzu strengen Verbotsregeln zu operieren. Lothar Lochmaier [mehr lesen]

Die Charme-Offensive
At the Top: Christine Lagarde

Die Charme-Offensive

Die am 1. Januar 1956 geborene Politikerin Christine Lagarde ist seit Juli  2011 geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Die IWF-Chefin gilt als die „mächtigste Finanzfrau“ in der Welt. Zuvor hatte Lagarde von Juni 2007 bis Juni 2011 als Wirtschafts- und Finanzministerin in der französischen Regierung von Premierminister François Fillon nationale und internationale politische Erfahrung gesammelt. Jonas Dowen [mehr lesen]

Finanzverhalten der Deutschen

Sparer und Anleger trotzen der Krise

Die Deutschen gelten als ein Volk leidenschaftlicher Sparer und konservativer Anleger. Zu Recht, wie eine repräsentative Umfrage des Bankenver­bandes belegt. Und: Obwohl sich angesichts der Finanz- und Staatsschuldenkrise verständlicherweise viele Bürger um ihr Erspartes sorgen, in ihrem Finanzverhalten lassen sich die Deutschen bislang nicht beirren. Christian Jung [mehr lesen]

Betriebswirtschaft
Steuerbürokratie

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Arbeitswelt im Wandel

» Wissensarbeit gewinnt an Gewicht

Rating-Anforderungen an mittelständische Unternehmen

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Uhr der drei Geschwindigkeiten
Online Banking fest etabliert
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Weibliche Dominanz
Fokus der Bilanzpolizei 2012
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Auch auf Folgen der Schuldenkrise
Betriebliche Altersvorsorge
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Oft angeboten - häufig verkannt
Standpunkt
  • » Die Deutschen - ambivalente Europäer Die Nachrichtenlage rund um die Euro- und Bankenstabilität bleibt ambivalent: Der jüngste Stresstest irischer Banken weist einen neuen Kapitalbedarf von 24 Mrd € aus. Und die Diskussion, ob Banken bereits wieder in vorkrisenähnliche Verhaltensmuster zurückfallen - das hat auch der XIX. Deutsche Bankentag gezeigt -, reißt nicht ab.

 

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Lehren aus der KriseDie weltweite Finanzmarktkrise ist wie ein Jahrhundert-Sturm über die globale Bankenlandschaft hinweg gefegt. Die Welt, wie wir sie kennen, hat sich in kürzester Zeit grundlegend geändert. Strukturelle Probleme der Banken liegen jetzt offen. Doch welche Lehren hat die Branche aus der Krise gezogen? Hierzu ein aktuelles Serien-Special.

» Serien-Special "Lehren aus der Krise"

Stichwort des Monats
  • » Die größten Insolvenzen des Jahrzehnts: Seit der Jahrtausendwende wurden rund 340.000 Unternehmenszusammenbrüche in Deutschland gezählt. Das entspricht in etwa der Hälfte des heutigen Unternehmensbestandes Nordrhein-Westfalens. Die größte Insolvenz des vergangenen Jahrzehnts war die des Handels- und Touristikkonzerns Arcandor in diesem Jahr.

 

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