Unternehmenserfolg
Wissensmanagement im digitalen Zeitalter
 

Wie sorgen wir dafür, dass das (Erfahrungs-)Wissen von Mitarbeitern und Arbeitsteams bereichsübergreifend immer wieder weitergegeben wird? Das fragen sich aktuell viele Unternehmen. Denn in einer Zeit, in der Schnelligkeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist, entwickeln sich Wissensinseln in der Organisation immer stärker zu einem unternehmerischen Risiko.

Mitarbeiter benötigen für ihre Arbeit nicht nur Wissen und Know-how. Sie sammeln es auch – etwa darüber, wie bestimmte Kunden und Märkte ticken, wie man gewisse Probleme am besten löst oder worauf man beim Managen von Projekten oder Führen von Mitarbeitern achten sollte. Die Summe dieses Know-hows entscheidet weitgehend darüber, wie leistungsfähig ein Unternehmen ist. Es entscheidet auch darüber, wie schnell und effektiv die Firma auf neue Herausforderungen reagieren kann, weil sie aus den Erfahrungen der Vergangenheit gelernt und hieraus die nötigen Schlüsse gezogen hat.

Wissen weiterentwickeln

Beim Thema Wissensmanagement geht es im Kern um die Frage, wie eine Organisation dafür sorgt, dass Wissen nicht verloren geht und dieses so gespeichert und dokumentiert wird, dass es allen Mitarbeitern, die es für ihre (künftige) Arbeit brauchen, weitergegeben werden kann.

Das Wissensmanagement spielte auch schon zu Zeiten eine zentrale Rolle, als der Begriff als solcher noch nicht existierte. Auch früher fragten sich Händler oder Landwirte bereits: Wie geben wir das Wissen, das sich im Laufe der Jahre in unseren Köpfen angesammelt hat, an unsere Nachkommen weiter? Spezialisten wie etwa Handwerker dachten: Wie vermitteln wir unser Expertenwissen an unsere Mitarbeiter weiter?

Die Weitergabe von Wissen erfolgte zwar auch damals schon in mehr oder minder strukturierter Form. Doch die Wissensvermittlung wurde noch nicht als ein Managementprozess verstanden, der systematisch und zielorientiert gestaltet werden sollte. Dieses Bewusstsein entwickelte sich erst im Laufe der Industrialisierung, als immer größere Unternehmen entstanden, die komplexere Produkte produzierten und verkauften, und die Arbeitsorganisation immer arbeitsteiliger wurde. Hierdurch entstanden auch immer mehr Wissensinseln mit Spezial- oder Expertenwissen, das dem Rest der Organisation oft ganz oder teilweise fehlte.

(...)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Fachzeitschrift "die Bank" 06/2019. Die Ausgabe kann im Abo oder einzeln bezogen werden. Zusätzlich kann auch dieser Artikel einzeln bezogen werden.
 Diese Ausgabe kaufen
 Den vollständigen Artikel jetzt online kaufen
Kontakt  
Diesen Artikel ...  
Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
06.08.2019
Erschienen in Ausgabe:
06/2019
 Diese Ausgabe kaufen
 Diesen Artikel kaufen
Quelle(n):

Bildquelle: iStock.com/GrapeImages

Autor/in 
Klaus Kissel
ist einer der beiden Geschäftsführer des Trainings- und Beratungsunternehmens ifsm, Höhr-Grenzhausen bei Koblenz. Kissel ist systemischer Coach sowie Personal- und Organisationsentwickler.
Weitere Artikel 
Webkiosk 

Die Zeitschrift

Ausgabe 06/2019

Jetzt online lesen »

 

 

Newsletter

die bank | Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen redaktionellen Newsletter der Fachzeitschrift „die bank“.
Der Newsletter erscheint mindestens einmal im Monat und informiert Sie über aktuelle Beiträge und News.

 Anmeldung

 Newsletter-Archiv