Digitalisierung
Unternehmen vor Spionage schützen

In Zeiten der Digitalisierung gewinnen Informations- und Kommunikationstechnologien in allen Wirtschaftsbereichen immer mehr an Bedeutung. Doch es entstehen nicht nur zusätzliche Chancen für Unternehmen. Mit Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge entwickeln sich auch neue Risiken. Themen wie Spionage und Sabotage rücken dabei immer mehr in den Fokus. Unternehmen verfügen häufig nicht über die erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen, um ihr Know-how zu schützen. Die möglichen Schäden sind jedoch enorm. Neben einem wirtschaftlichen Schaden sind Reputationsschäden nicht selten und können obendrein irreparabel sein. Besonders kleinere und mittelständische Unternehmen seien durch Spionage und Konkurrenzausspähung gefährdet, erklärt Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Eine im vergangen Jahr erhobene Bitkom-Studie ergab, dass etwa jedes zweite Unternehmen in Deutschland von digitaler Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Datendiebstahl betroffen ist. Hierbei entstanden Schäden in zweistelliger Milliardenhöhe. Laut Bitkom-Präsident Thorsten Dirks seien bei jedem zweiten Sicherheitsvorfall die eigenen Mitarbeiter involviert. Deren Einbeziehung in die Sicherheitskultur der Unternehmen spiele daher eine immens wichtige Rolle. Mit der Bildung einer Kooperation wollen das BfV und der Bitkom künftig Unternehmen vor Spionage und Sabotage schützen. "Wir müssen es gemeinsam schaffen, der Professionalisierung, Internationalisierung und Industrialisierung von Computerkriminalität und Wirtschaftsspionage Einhalt zu gebieten", betont Dirks. Dafür präsentiert sich das BfV über den Bitkom der Digitalwirtschaft als zentraler Ansprechpartner.

 

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Artikel veröffentlicht am:
17.03.2016
Autor/in 
Redaktion die bank
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