Raus aus der Bank…
…und ab in die Sonne!
 

Was machen Banker in der Freizeit und in den schönsten Wochen des Jahres? Wo und wie entspannen sie? Wie halten sie es mit der Erreichbarkeit im Urlaub? Sind sie stets online oder lassen sie das Handy auch mal ruhen? Und was erwarten sie von ihren Mitarbeitern? Müssen die in den Ferien immer ansprechbar sein? Welche Lektüre steckt im Reisegepäck? Bücher oder nur noch Kindle? Welcher Sport ist in der Freizeit angesagt? die bank hat nachgefragt.

So leicht bringt Axel Bartsch nichts aus der Ruhe. Beim Thema Fußball kann der Vorstandsvorsitzende der Bremer Kreditbank AG (BKB) aber durchaus in Rage geraten. Zumal, wenn sein Lieblingsverein so miserabel spielt wie zuletzt. Und dann geschieht auch noch das lange Zeit Unvorstellbare: Mitte Mai verpasst der HSV den Klassenerhalt und steigt zum ersten Mal aus der Bundesliga ab. 

Wer so mitfiebert wie Bartsch, hat für die Spielstrategie seines Vorstandskollegen natürlich nur ein müdes Kopfschütteln übrig. Auch Jens Rammenzweig sieht man zwar regelmäßig im Stadion, gern mit seinem Patensohn. „Ich halte aber immer zu der Mannschaft, die besser spielt“, gibt der 47-Jährige freimütig zu. 

Wie bei vielen Deutschen ist auch bei Bankern Fußball ein Top-Thema. Selten sind sie noch aktive Spieler, aber begeisterte Zuschauer allemal. Auch Dr. Martin Fritz, Vorstandsvorsitzender der Augsburger Fürst Fugger Privatbank, verpasst ungern ein Heimspiel seines Vereins. Wenn die Bayern kicken, sitzt er am liebsten mit seinen Söhnen vor Ort in der Allianz-Arena, alternativ mit Gästen in der Firmenloge der Bank. 

Wenngleich Banken neben Autoindustrie und Großhandel mit durchschnittlich 29 Tagen laut einer Umfrage des Beratungsunternehmens Compensation Partners die meisten Urlaubstage unter allen Branchen haben, schöpfen viele Arbeitnehmer die Freizeit gar nicht richtig aus. 

Erstaunlich: Wer besonders viel arbeitet und Erholung womöglich besonders nötig hätte, nimmt die verdiente Auszeit weniger in Anspruch als andere. Das fand eine Umfrage des DGB heraus. Jeder zweite Arbeitnehmer, der 48 Stunden oder mehr in der Woche arbeite, hat demnach Urlaubstage verfallen lassen.  

„Beim Urlaubmachen bin ich schlecht. Da erreiche ich auf jeden Fall nicht die im Vertrag festgelegten Tage“, bestätigt auch Axel Bartsch. Ganz anders sein Kollege Rammenzweig, der für seine Reisen in die Ferne Zeit braucht. „Auf Kreuzfahrten schaue ich mir an, wo ich sonst nie für eine Woche hinfahren würde.“ Die Schiffstouren haben ihn schon weit gebracht: von Mauritius nach Madagaskar, von Limassol auf Zypern durch den Suezkanal nach Dubai, von Colón durch den Panamakanal nach Santiago de Chile mit einem Abstecher in die peruanische Inkastadt Machu Picchu. Und zwischendurch dann mal ganz bodenständig durch den Nord-Ostsee-Kanal.

(...)

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in der Fachzeitschrift "die Bank" 06/2018. Die Ausgabe kann im Abo oder einzeln bezogen werden. Zusätzlich kann auch dieser Artikel einzeln bezogen werden.
 Diese Ausgabe kaufen
 Den vollständigen Artikel jetzt online kaufen
Kontakt  
Diesen Artikel ...  
Artikelinformationen 
Artikel veröffentlicht am:
16.07.2018
Erschienen in Ausgabe:
06/2018
 Diese Ausgabe kaufen
 Diesen Artikel kaufen
Quelle(n):
Bildquelle: ©petrenkod | istockphoto.com
Autor/in 
Eli Hamacher
ist Diplom-Volkswirtin und arbeitet seit knapp 30 Jahren als Wirtschaftsjournalistin. Die Freelancerin schreibt für „die bank“ vor allem über die Branche und Porträts über einzelne Unternehmen. Ein weiterer Fokus ihrer Arbeit sind Auslandsmärkte.  
Weitere interessante Artikel 
Artikel abonnieren 
die bank | Newsfeed
Newsletter

die bank | Newsletter

Abonnieren Sie den kostenlosen redaktionellen Newsletter der Fachzeitschrift „die bank“.
Der Newsletter erscheint mindestens einmal im Monat und informiert Sie über aktuelle Beiträge und News.

 Anmeldung

 Newsletter-Archiv