Wohnungskonzerne
PSD Banken lehnen Enteignung ab

Der Verband der PSD Banken e.V. hält die Enteignung großer Wohnungskonzerne für kein geeignetes Mittel, um das Problem der stark steigenden Mieten in den Ballungsgebieten in den Griff zu bekommen. „Enteignungen sind nicht sachgerecht, sondern ein unverhältnismäßiger staatlicher Eingriff", erklärte Dieter Jurgeit, Vorstandsvorsitzender des Verbands am Dienstag in Bonn. „So entsteht kein dringend benötigter neuer Wohnraum.“

Die Organisation verwies auf den aktuellen Koalitionsvertrag. Demzufolge bekennen sich Union und SPD dazu, in den Jahren 2020 und 2021 mindestens zwei Mrd. Euro für den sozialen Wohnungsbau bereitzustellen. Das Ziel sei, so mehr als 100.000 neue Sozialwohnungen zu schaffen. Die bisherigen Investitionen des Bundes in Sozialwohnungen seien jedoch nicht ausreichend, betonte Jurgeit. „Wir brauchen eine Renaissance des sozialen Wohnungsbaus, um künftig mehr Unterkünfte bereitzustellen, die insbesondere den Bedürfnissen von Familien, Senioren und Behinderten entsprechen.“ Der Bund solle sich deshalb stärker als Investor für den sozialen Wohnungsbau engagieren. (ud) 

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Artikel veröffentlicht am:
09.04.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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