Bundeskartellamt hat keine Einwände
P2P-Zahlungen bei paydirekt

Das Bundeskartellamt hat derzeit keine Einwände gegen die geplante Einführung einer neuen Zahlungsfunktion beim Internet-Bezahlverfahren paydirekt. Mithilfe der geplanten neuen Funktion sollen Kunden künftig kleinere Geldbeträge direkt von Handy zu Handy überweisen können (P2P-Zahlungsfunktion). Die neue Kooperation bringe eine Verbesserung der Wettbewerbsverhältnisse auf dem Markt für Internet-Bezahlverfahren, sagte Kartellamtspräsident Andreas Mundt. „Mit der Umsetzung dieses Vorhabens kann paydirekt sein Internet-Bezahlverfahren um eine mobile Funktion ergänzen, die der Marktführer Paypal und viele weitere Wettbewerber schon seit geraumer Zeit anbieten.“ 
Paydirekt ist ein Gemeinschaftsunternehmen, an dem führende private Banken, Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen beteiligt sind. Die Institute haben dieses Bezahlverfahren zwar gemeinsam entwickelt, stehen sonst aber im Wettbewerb zueinander. Das war der Grund für das Bundeskartellamt, sich mit dem Vorhaben zu beschäftigen. 
Die Kunden von paydirekt sollen künftig mit ihrer paydirekt-App an die in ihrem Smartphone gespeicherten Kontaktpersonen direkt Geld überweisen können. Konkurrent Paypal hat seine App bereits seit geraumer Zeit mit einer solchen P2P-Funktion ausgestattet. Auch die Sparkassengruppe (Kwitt) sowie die Volks- und Raiffeisenbanken (Geld senden und empfangen) haben einen solchen Dienst im Angebot, ebenso FinTechs wie z. B. Lendstar.

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Artikel veröffentlicht am:
12.04.2017
Quelle(n):
Bildquelle: Fotolia
Autor/in 
Redaktion die bank
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