Blockchain
Mastercard öffnet API für Partnerbanken

Der Blockchain-Hype greift weiter um sich und hat auch den Kreditkartenriesen Mastercard erfasst. Der will über seine neue Blockchain-Lösung sichere und nahtlose nicht-kartenbasierte-Zahlungsvorgänge wie Business-to-Business-Zahlungen und Außenhandelstransaktionen ermöglichen. Darüber hinaus kann die Lösung den Herkunftsnachweis unterstützen, der die Authentifizierung von Produkten über die gesamte Lieferkette hinweg erleichtert. Dazu öffnet das Unternehmen eine Schnittstelle (API) auf seiner Entwicklerplattform; der Startschuss fällt nächste Woche in Las Vegas im Rahmen des Money 20/20 Hackathons.
Mastercard beschäftigt sich schon länger mit der Blockchain-Technologie und hat dabei mehr als 35 Patente angemeldet. Auch im Verbund der Enterprise Ethereum Alliance sucht das Unternehmen nach potenziellen Anwendungsfällen außerhalb der eigenen traditionellen Zahlungsumgebung. Die Kombination von Blockchain-Technologie mit dem eigenen Abwicklungsnetzwerk und den damit verbundenen Netzwerkregeln werde eine sichere, überprüfbare und skalierbare Lösung schaffen, heißt es in einer Pressemitteilung. Für die Unternehmenspartner ergäben sich daraus Wahlmöglichkeiten und Flexibilität, damit sie vorhandene und neue Bezahloptionen je nach den Bedürfnissen und Anforderungen ihrer Kunden nutzen könnten.  Die Technologie wird zunächst im B2B-Bereich implementiert und soll alle Arten grenzüberschreitender Zahlungsströme unterstützen.

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Artikel veröffentlicht am:
20.10.2017
Autor/in 
Redaktion die bank
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