Kunden werden nach EinSiG entschädigt
Maple für insolvent erklärt

Nachdem ihr Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens vom zuständigen Amtsgericht bestätigt wurde, hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nun bei der Maple Bank GmbH den Entschädigungsfall nach dem Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) festgestellt. Das Institut ist wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht in der Lage,  die bei ihm unterhaltenen Einlagen zurückzuzahlen.

Die Maple Bank ist der Einlagensicherung des Bundesverbands deutscher Banken angeschlossen. Das bedeutet, die Kundeneinlagen sind im Rahmen des EinSiG von der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken bis maximal 100.000 € pro Einleger geschützt. Für höhere Summen – bis zur Sicherungsgrenze von 59,834 Mio. € pro Einleger – greift der Schutz durch den Einlagensicherungsfonds des BdB.  Dieser Einlagensicherungsfonds wird sich für die Entschädigungsleistung mit den Einlegern in Verbindung setzen. Im Rahmen der gesetzlichen Pflicht werden die Kunden in maximal 20 Arbeitstagen bedacht. Über Wertpapierdepots kann weiterhin verfügt werden, sofern der Bank hieran keine Sicherungsrechte zustehen.

Informationen zum aktuellen Stand des Verfahrens können im Internet unter einlagensicherungsfonds.de beziehungsweise edb-banken.de abgefragt werden.

 

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Artikel veröffentlicht am:
12.02.2016
Autor/in 
Redaktion die bank
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