Deutsche Bank
Kein weiterer Stellenabbau über vorgelegte Pläne hinaus

Die Deutsche Bank plant eigenen Angaben zufolge keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. „Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten“, teilte das Frankfurter Geldhaus am Donnerstag mit.  

Das Institut hatte im Sommer eine neue Strategie bekanntgegeben, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis zum Jahr 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus sei es, die bereinigten Kosten des Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Mrd. Euro zu senken. „Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen“, so die Bank in einer Mitteilung.

In Medienberichten war zuvor spekuliert worden, dass die Deutsche Bank im Rahmen ihres geplanten Konzernumbaus in Deutschland Tausende Jobs streichen wolle. Von rund 18.000 Stellen, die weltweit abgebaut werden sollten, würde die Hälfte, also 9.000, auf Deutschland entfallen, hieß es. (ud)

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Artikel veröffentlicht am:
10.10.2019
Autor/in 
Redaktion die bank
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